Willkommen auf der Website des Musikers Jochen Bohnes

Seit 1989 ist C.A.M.R. (Computer Aided Musical Research) der Oberbegriff für die meisten meiner musikalischen Aktivitäten in der Verbindung von akustischen und elektronischen Instrumenten. Ursprünglich als [schalkhafte] Imitation der, damals immer häufiger auftretenden Akronyme gedacht, hat sich der Name C.A.M.R. schliesslich doch gefestigt. Das angestrebte Ideal war immer das, der "elektronischen Guerilla" - d.h., die Realisierung elektronischer Instrumente, die in Echtzeit zu spielen und unkompliziert zu transportieren sind.

Das mobile Studio

Live-Recording, Veranstaltungstechnik, Produktions- und Experimentalstätte

Nach Jahren enger Zusammenarbeit mit Komponisten-Studios, wie dem "Studio für elektronische Musik der Akademie Basel", dem "Experimentalstudio des SWF" in Freiburg, "IRIS" in Paliano, Studio für elektroakustische Musik der Akademie der Künste der DDR, u.a., habe ich heute ein eigenes, kleines und feines Studio - das 'Mobile Studio' - ganz im Sinne der elektronischen Guerilla.

Audiophile Qualität und Mobilität waren der Maßstab bei der Auswahl der Ausstattung des Studios.

Meine Erfahrungen aus langjähriger Arbeit in einigen, sehr verschiedenen, Recording- und Experimental-Studios, und aus der vorübergehenden Leitung eines Recording Studios, waren bei der Verwirklichung dieses Vorhabens sehr hilfreich. Zum Studio gehört auch eine PA: sie garantiert die optimale Übertragung der Musik bei Konzerten mit bis zu 4 (Lautsprecher-) Kanälen (ca. 3500W). geeignet für eine Publikums-Grösse von ± 300 Personen.

Studio bedeutet zwar auch "Recording-Studio“, in diesem Fall aber primär „Experimentalstudio für elektroakustische Musik“.


Software Entwicklung

für Komponisten und Interpreten/Instrumentalisten
software

Zentrales Thema in der Musik-Elektronik ist für mich die instrumentale Spielbarkeit und der intuitive Zugang zum Setup. Ausserdem fehlt mir das Interesse am "Sound-Design", einem eher industriellen Vorgang. Meine Erfahrungen als praktizierender Musiker sind zu tiefgehend, als dass ich die instrumentale Spielweise elektronischer Musik je durch Mouse und Tastatur ersetzen würde. Das Zauberwort heisst Interface.

Das Interface besteht z.B. bei einer Trompete aus Mundstück und Ventilen, beim Klavier aus Tasten und Pedalen.

Seit den 1990er Jahren entwickle ich auch Software für die Realisierung komponierter Werke, als Werkzeug für Komponisten oder für Instrumentalisten, als "Verlängerung" ihrer Instrumente.

Synthesizer

Analog, Historisch, Modern
  • synthesizer

    Im Laufe der Zeit habe ich mit wirklich vielen Synthesizern gearbeitet. Viele Modelle kamen und gingen - besonders hing ich immer an meinen ARP Synths (Rhodes Chroma, 2600, Odyssey, Axxe), bis ich auch sie "für den Fortschritt" verkaufen musste.

    DSP (Digital Signal Processing) war "das Ding" der 90er. Ich hatte bereits einen Apple SE30 und programmierte mit Max Steuerungen für meine MIDI-Synths, als sich mir die Möglichkeit bot, an der Entwicklung der M.A.R.S. teilzuhaben. Die Entscheidung für die M.A.R.S. traf ich unter der Prämisse, dann eine eigene M.A.R.S. zu besitzen, was den Verkauf der Synths bedeutete. Ich habe es nicht bereut - und es brachte mir ganz unbeabsichtigt eine Sonderstellung ein: praktisch alle M.A.R.S. gehörten Universitäten oder Radio-Studios. Nun bekam ich sehr interessante Aufträge und lernte wirklich viel über elektronische Musik.

    Mir war deutlich geworden, dass die Synthies mich nicht zufrieden gestellt hatten, weil es grösstenteils "Bühnen-Synthesizer" waren, die auf Pop- und Rockmusik ausgerichtet waren - es war nicht das, was ich gesucht hatte. Inzwischen bin ich sehr glücklich mit meinen Instrumenten, einer Verbindung von Computer und analogen Synthesizer Modulen - alle Mängel konnten behoben werden!

    Ein Blick auf die verschiedenen elektronischen Instrumente, digital und analog, mit denen ich arbeite oder gearbeitet habe, ist hier:

    Synthesizer

Controller

MIDI, MPE, OSC und Eucon-Protocol
  • CtlKeys

    Bei Tastaturen, Controllern und MIDI hat sich auch vieles verbessert. MPE (eine Art aufgebohrtes MIDI) ist ein Segen und MIDI 2.0 ist angekündigt. Klaviaturen gibt es jetzt sogar mit echter Mechanik und brauchbare Mini-Tastaturen gehören nicht mehr in den Spielzeug Bereich. Mit dem Roli Rise (mit den "Keywaves") ist auch ein hervorragendes neues Instrument auf dem Markt, das sich im Layout am Klavier orientiert.


    TOUCHPANEL INTERFACES

    MIRA

    Besonders wegen der höheren Auflösung der Touchpanels (10bit=1024 Steps) im Verhältnis zu MIDI (7bit=128 Steps), begeistert mich die Steuerung über Touch-Panels. Endlich keine starren 8er-Reihen mit Knöpfen oder Sliders mehr, die ich genau deswegen nie mochte. Gerade mit Max 8 ist es sehr angenehm, denn Darstellung und Parameter können fliegend gewechselt werden. XY Pads und sogar gyroskopische Trägheit kann (durch Bewegung des iPads) als Steuerung eingesetzt werden.

    Controller


    Archive

    alles Andere

    Unter dem Menuepunkt "Archive" habe ich alles, was nicht oder nicht mehr direkt mit meiner Arbeit zu tun hat: historische Synths, Modul- und Format-Vergleiche, DIY Projekte (Studiodesk, Akustik) und Texte zu Greta und zur Dekodierung der Bibel.