(Noch unfertig)

    Das Rückenmark des Korporatismus

    (Konrad Bayer, "Der sechste Sinn", 1964):

    „wie jeder weiß. wie jeder wusste. wie alle wussten. wie alle wissen. wissen das alle? das können unmöglich alle wissen. wie manche wissen. was manche arbeiter bauern generale staatsmänner wissen. fast alle menschen wissen das. alle menschen sollten das wissen. was jeder mensch wissen sollte. mancher mensch weiß das. was ich wusste. Wie ich wusste. Wie ich, marcel oppenheimer und die damen wussten. wie ich und melitta mendel wissen. wie nina und ich wussten. wie jeder sehen konnte. wie fast jeder sehen konnte. wie jeder aus einiger entfernung sehen konnte. wie jeder sehen kann. wie jeder mensch sehen kann.“



    Einleitung

    „Wir leben in einer Diktatur der Oligarchien des globalisierten Finanzkapitals. Private Oligarchien haben eine Macht, die nie auch nur irgendein Kaiser, König, Papst jemals auf diesem Planeten hatte. Sie entziehen sich jeder sozialen, staatlichen und gewerkschaftlichen Kontrolle.“ (Jean Ziegler)


    Dieser Text ist die Fortsetzung von GRETA - ODER: DER KORPORATISMUS, bei dem (hoffentlich) deutlich wurde, dass die grosse Aufmerksamkeit nicht durch Greta entstand, sondern durch sorgfältige (verdeckte) Planung, Vernetzung, langatmige Vorbereitung und schliesslich gezielte Manipulation durch Propaganda. Dahinter steckt ein grosser Apparat, der eine "dekonstruierende" Betrachtung verdient. Es gibt nur wenige Top-Organisationen, besetzt mit Aristokraten, Oligarchen und Top-Politikern, die nicht selten aus Familienkreisen stammen, die teilweise seit weit mehr als 100 Jahren untereinander zu tun haben (oder sogar verwandt sind) und sowohl zur Oligarchie, als auch zum Rand der Aristokratie zu zählen sind. Zu diesen Organisationen gehören endlos viele Unterorganisationen, Clubs, AG's, NGO's, "Initiativen" und Netzwerke, die schier undurchdringlich sind. Aber selbst bei nur teilweiser Betrachtung lässt sich das "System des Spektakels" erkennen.


    Die grossen Player

    Viel zu wenige sind uns namentlich bekannt, wie z.B. die Rothschilds, deren Macht, vor allem durch das Verleihen von Geld, über Jahrhunderte wuchs und sich sukzessive über den ganzen Erdball ausdehnte. Oder Öl-Barone, wie die Rockefellers - die auch für den Anfang des "Gesundheitswesens" stehen und deren Stiftung z.B. von 1931-35 Forschungen am Berliner "Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik", finanzierte - oder "grosse" Dynastien, wie die der Krupps oder der DuPonts. Seit dem 20. Jahrhundert - und dem Aufkommen der Massenmedien - wurde es deutlich stärker verschleiert und uns sind heute vor allem die Namen der Konzerne bekannt, nicht mehr die, der Eigner, wie z.B. bei IG-Farben, Bayer, BASF, Shell, BP. In Deutschland kennen wir einige dieser Namen aus dem Geschichtsunterricht und den Nürnberger Prozessen. Auffallend an den Super-Konzernen ist, dass regelmässig einige von ihnen vor (internationalen) Gerichtshöfen landen, weil sie, "unsichtbar", mit Regierungen zusammengearbeitet haben, um "verdeckte Operationen" auszuführen. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist einer der bekanntesten Fälle der, der deutschen Firma Boehringer Ingelheim im Zusammenhang mit Agent Orange, dem Entlaubungsgift, das im Vietnam-Krieg von US-Bombern abgeworfen wurde und dessen Folgen bis heute nicht überwunden sind.

    Von 1962 bis 1967 war Richard Karl Freiherr von Weizsäcker "als persönlich haftender Geschäftsführer" der Firma Boehringer aktiv. Er galt für Boehringer sogar als ein "Korrektiv". Keine wichtige Unternehmensentscheidung fiel ohne seine Einwilligung. Nach seinem (erzwungenen) Rücktritt versicherte er "mit grosser Betroffenheit", weder von der Vietnam Connection, noch von den, unter Hamburger Kinderspiel- und Sportplätzen vergrabenen Dioxin-Rückständen gewusst zu haben. Er wurde später, nach zweitem Anlauf, regierender Bürgermeister von West-Berlin (1981) und 1984 Bundespräsident der BRD - mein Vater nannte ihn immer "Richie Obergangster". Mit seinem Bruder Carl Friedrich, einem der letzten grossen und bedeutenden "Universal-Gelehrten", lag er im Clinch und verweigerte sogar die Kommunikation. Seine Laufbahn begann in der 23. Infanterie-Division, die am 1. September 1939 die Grenze nach Polen überschritt, was den Beginn des 2. Weltkrieges markierte.

    Warum das Beispiel von Weizsäcker? Weil es die letzte sichtbare "Mischform" einer alten Ordnung symbolisiert: Ein "gedienter" Freiherr, erst als Industrie-Chef und später als gewählter Präsident eines Staates. Eine "richtig grosse Nummer" war von Weizsäcker deshalb trotzdem nicht. Es weist aber in Richtung Oligarchie (Herrschaft von Wenigen), einer Staatsform, die aber nur so genannt wird, wenn es die Staatsform vermeintlicher Feinde ist. Tatsächlich ist aber die ganze Welt eine Reihe von Oligarchien. Wie ist es dazu gekommen?


    Um die heutigen Strukturen zu beschreiben und dabei nicht die Trigger-Funktionen von Begriffen wie "Geheimgesellschaften", "Deep State", "Illuminati" etc. beim Leser auszulösen, lade ich zu einer kurzen und sehr vereinfachten Reise durch die Geschichte ein, welche, trotz ihrer Unvollständigkeit, die Struktur, Bedeutung und Zuordnung ihrer heutigen Folge-Vereinigungen als "normaler"- bzw. "historisch gewachsen" zeigen soll. Dies ist:


    Das Rückenmark des Korporatismus

    Das Kommitee der 300

    Das "Kommitee der 300" - der Begriff wurde im Jahr 1909 durch Walther Rathenau geprägt, der 13 Jahre später, als amtierender deutscher Reichsaußenminister, ermordet wurde. Rathenau schrieb: „Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftliche Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung." Dieses "Kommitee der 300" war grossenteils die Neuauflage der ehemaligen "British East India Company", die 1727 selbst aus der "English East India Company" von 1600 hervorgegangen war. Diese Gesellschaft verkörperte einen Zusammenschluss der "britischen Eliten" (der Aristokratie) mit Leuten oder Nachfahren der Leute, die seit 1600 von Elizabeth I. "Freibriefe" erhalten hatten und vor allem "den Handel" mit Indien und China betrieben (siehe auch Opium Kriege). Queen Victoria (1819-1901), deren Tod das Ende der grossen Ära der "British East India Company" einleitete, war aber nicht nur britische Königin - sie war auch "Matriarchin" der "Venetian Black Nobility" (Venetian Black Guelphs, "NERI").
    Dieses "Amt" verlangt einen geschichtlichen Abriss der vorherigen 2000 Jahre mit dem Fokus auf König-, Kaiser- und Kirchen-Reiche:

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    "Wer Weltgeschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize" (Karlheinz Deschner)

    Als Attalus, Priester und König von Pergamos, im Jahr 133 v.Chr. starb, vermachte er (dem politischen) Rom die Führerschaft der babylonischen Priesterschaft - Babylonien war gefallen und wurde durch persische Stadthalter verwaltet. Die, aus Lydien (südlich von Pergamon) eingewanderten Etrusker, die erst "Etrurien" (nördlich von Rom) bewohnten und sich bis in die Toscana ausdehnten, hatten auch ihre babylonische Religion mitgebracht und wählten weiterhin den "Pontifex" (sakraler Beamter), der das Haupt der Gemeinde war. Auch die Römer erkannten den "Pontifex" an. Julius Cäsar wurde im Jahre 74 v.Chr. zum "Pontifex" und 63 v. Chr. zum "Pontifex Maximus" (Ranghöchster der Pontifices) gewählt. Damit wurde er "Erbe des Pontifex von Pergamos" und Haupt der babylonischen Priesterschaft - und Rom wurde die "Nachfolgerin Babylons". Caesar wurde nun "der Vergöttlichte" genannt und "Pontifex Maximus" gehörte fortan zur kaiserlichen Titulatur.

    Zur Zeit von Caesar's Ermordung (44v.Chr.) befand sich das Römische Reich bereits seit vielen Jahren in permanente Bürger-Kriege verwickelt, die zufolge der Verschiebung der Macht, vom republikanischen Senat hin zum Imperator (der die Streitkräfte befehligt), ausbrachen. Da Julius Caesar diese Verschiebung vollendet hatte, indem er sich als Imperator durch den Senat auch zum Diktator erklären lies, blieb der Name "Caesar", aus dem sich "Kaiser" und "Zar" ableiten, als Teil der Titulatur nach Caesars Tod erhalten.

    Das Rom auch zum christlichen Zentrum wurde, basiert auf der umstrittenen Geschichte, dass Simon Petrus auf Weisung von Jesus Christus in Rom eine christliche Gemeinde gründete, ihr Bischof wurde und im Jahr 67 in Rom den Märtyer-Tod fand. Für die Zeit, eine durchaus übliche "Saga" - und Märtyer-Tode gab es zur genüge! Historisch ist es weder belegbar noch wahrscheinlich. Es ist eher eine "typische Konstruktion", um Einfluss und Machtansprüche zu begründen. Die entstehende röm. kath. Kirche war zu Beginn in tiefe Richtungsstreitigkeiten verwickelt und musste sich zudem gegen Verfolgung wehren.

    Im Jahr 376 lehnte schliesslich der römische Kaiser Gratian (wegen seines christlichen Glaubens) den Titel "Pontifex Maximus" ab - wodurch dieser vakant wurde. Zwei Jahre später wurde der "Bischof von Rom" (Damasus) zum "Pontifex Maximus" (nach babylonischer Ordnung) gewählt und nahm "das Erbe" an. Seine Nachfolger führen den Titel bis heute.

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    Kurze Erklärung:

    Dies ist der viel kommunzierte "grosse Sündenfall" der röm. kath. Kirche, denn durch den Titel "Pontifex Maximus" wird Rom (die Kirche) zur "Hure Babylons". Der folgende Text aus der "Offenbarung" (ca. 65-95 geschrieben) bezieht sich beim erwähnten Thron auf den (ca. 160 v.Chr. fertiggestellten) Pergamon Altar in Babylonien:

    „So spricht Er, der das scharfe, zweischneidige Schwert trägt: Ich weiß, wo du wohnst; es ist dort, wo der Thron des Satans steht. Und doch hältst du an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, dort, wo der Satan wohnt.“
    (Offenbarung 2:12-13)

    Antipas (gr. "gegen alles") war ein früher Christ, dessen Tötung in Pergamon (ca. 92) einem "Ritual der Vertreibung von Dämonen" galt.

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    Ich sehe es auch als einen ersten Hinweis, dass Menschen [von den biblischen "Menschenfischern"] eingesammelt werden, um Macht und Einfluss auf sie auszuüben und die eigene Macht und den Wohlstand [z.B. durch Abgaben] zu sichern und auszubauen. Das "scharfe, zweischneidige Schwert" ist auch in dieser Hinsicht eine vielsagende Metapher. Nachdenken könnte man auch darüber, ob der "Schritt" des Papstes, gleichzeitig auch Hohepriester Babylons zu sein - also diese Maskierung oder "Verschleierung" - nicht auch der Anfang des Weges, in die, nun unausweichbar folgende Apokalypse (Entschleierung) / Offenbarung markieren könnte.

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    Zurück zur Geschichte (und dem Bischof von Rom, der nun auch Ponifex Maximus war):

    Weitere zwei Jahre später, 378, brachte die "Konstantinische Wende" die Befreiung der Christen aus der Illegalität und im Jahr 380 wurde das römisch katholische Christentum zur Staatsreligion des Reiches erhoben. 15 Jahre später folgte die "Reichsteilung" des Imperium Romanum in das Weströmische- und Oströmische Reich. Die internen Streitigkeiten der Kirche dauerten aber an - Papst Bonifatius I. (418-422) konnte sich sogar nur mit Hilfe des weströmischen Kaisers Honorius als Papst durchsetzen. Seit Leo d. Gr., "Bischof von Rom" (440 - 461), wurde der Titel "Papst" (Papa/Heiliger Vater) offizieller Titel der römischen Bischöfe. 476 endet schliesslich das weströmische Reich mit der Absetzung des letzten Kaisers (Romulus Augustus) durch den germanischen Heerführer Odoaker. Dieser wurde nun zum König von Italien ernannt und stellte Italien unter die Oberherrschaft des Kaisers aus dem Oströmischen Reich.

    Vom 6. Jahrhundert bis ins späte Mittelalter wurden Italien's Städte nun zunehmend mit Fehden überzogen - die Einen unterstützten den Papst, die Anderen den Kaiser.

    751: Durch die Annerkennung von Pippin III. als "König der Franken" durch Papst Zacharias, wurden die Karolinger als "Königsgeschlecht" bestätigt und beendeten damit das "Sakralkönigtum" der Merowinger (deren "Tradition eines vorchristlichen germanischen Sakralkönigtums" historisch auch bis heute nicht belegbar ist). Der Einfluss des Papstes erweiterte sich jetzt bis ins Frankenreich und die folgende "Pippinische (Landbesitz-) Schenkung" (756) ermöglichte wiederum einen "Kirchenstaat als weltlich-politisches Herrschaftsgebiet des Papstes" (Dicio Pontificia). Dieses Gebiet vergrösserte sich rasch durch weitere Schenkungen und Zukäufe.

    800: Durch die Kaiser-Krönung Karls des Grossen (Karolinger König) durch Papst Leo III., sicherte sich dieser die militärische Unterstützung Karls, denn Leo III. wurde sowohl vom italienischen Adel, als auch von Verwandten des vorherigen Papstes Hadrian, wegen "unwürdigen Lebenswandels" verfolgt. Wie es zur Kaiserkrönung kam, ist bis heute umstritten - offensichtlich wollte Karl das gar nicht - es war aber die Wiederbelebung des "Weströmischen Kaisers" - nur waren Titel und Krone nun im Frankenreich, nicht mehr in Rom.

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    Die Staufer-Kaiser (Hohenstaufen)

    Auch das Frankenreich zerbrach nach Karl dem Grossen in ein West- und Ost-Frankenreich, die Ur-Zellen der späteren Länder Frankreich und Deutschland (Bild). Die Königstitel wanderten, über die Ottonen, ins Ostfrankenreich, zu den Saliern und Staufern (Salier und Staufer sind verwandt). Die offizielle Bezeichnung für den Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser vom Spätmittelalter bis 1806 war nun "Heiliges Römisches Reich" (Sacrum Imperium Romanum).

    Der Kampf um den "Kaiserthron des Heiligen Römischen Reiches" zog sich durch die gesamte Staufer-Zeit, vom 11. bis ins 13. Jahrhundert. Friedrich I., Barbarossa, erhob 1146 die Grafschaft Oranien (Südfrankreich) zum Reichsfürstentum, geriet aber bereits während der "Restaurierung Italiens" mit dem Papst und seinen Truppen in Konflikte und verstarb während des dritten Kreuzzuges in Kleinasien (1190).

    Heinrich VI. gelang die Vereinigung des Imperiums mit dem süditalienischen Normannenreich und das staufische Imperium erstreckte sich nun von der Nord- und Ostsee bis nach Sizilien. Heinrich VI. erreichte durch die Gefangennahme von Richard Löwenherz (Richard I. König von England) auch die Lehnsabhängigkeit Englands, scheiterte aber mit seinem Erbreichsplan.

    Nach Heinrichs überraschendem und frühen Tod kam es zum "deutschen Thronstreit" zwischen Welfen und Staufern, der fast 20 Jahre dauerte. Während dieser Zeit wurde der, erst 37-jährige Kirchenrechtsgelehrte, Lotario dei Conti di Segni zum Papst Innozenz III. gewählt und ging am Ende als der eigentliche Nutzniesser dieses Streits hervor, da er Einfluss und Land (Sizilien) für die Kirche zurückgewann. Nach 3-jährigem Zwischenspiel des Welfen Otto IV. setzte sich der Staufer als neuer Kaiser Friedrich II. durch. Er wurde aber der letzte Staufer auf dem Thron.

    Unter Friedrich II. kam, neben kriegerischen Auseinandersetzungen mit Papst-Vasallen und Kommunen, verstärkt auch Propaganda ins Spiel. Friedrich II. und Papst Gregor IX erklärten sich gegenseitig zu Antichristen und Friedrich wurde zeitweise exkommuniziert. Papst Innozenz IV. musste sogar vorübergehend nach Lyon flüchten. Die Absetzung des letzten Staufer-Kaisers Friedrichs II. durch Papst Innozenz IV. (1245) führte dann ins "Interregnum" (Heiliges Römisches Reich) unter den Luxemburgern. Ab dem 14. Jahrhundert etablierte sich das Haus Habsburg als neue Macht, die fast 500 Jahre bestehen sollte. Von 1439 bis 1806 stellte das Haus Habsburg, bis auf drei Jahre Unterbrechung, alle deutschen Könige und römisch-deutschen Kaiser. Die Habsburger kamen ursprünglich aus dem, damals zu Österreich gehörendem, heute schweizerischen Aargau.

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    Venedig, damals eine maritime Republik, hatte sich bereits vor dem ersten Kreuzzug den Warenverkehr mit dem "Heiligen Land" gesichert und es hatte sich ausgezahlt, dass die Stadt ihre Flotte bereits in den ersten christlichen Feldzug geschickt hatte. Venedig wurde so zur einzigen Stadt Italiens ohne Fehden. Mit dem vierten Kreuzzug (1202) "erwarb" Venedig schliesslich die Herrschaft über den Bosporus und nahm im Orienthandel die Stelle von Byzanz ein. Beim Betrachten der Geschichte, erscheint es als durchaus möglich, dass die Kreuzzüge nichts anderes waren, als geplante Plünderungen, zumindest von seiten der Guelphs in Venedig. Venedig hatte durch seine Ausdehnung (Bild) eine gesicherte Zufahrt zum Bosperus. Durch enge geschäftliche Kontakte zum "international agierenden" Vatikan, hatte Venedig damals eine Rolle, die mit der, des heutigen London vergleichbar ist.

    Adel und Grosskaufleute waren während dieser Zeit zunehmend auf entgegengesetzte Seiten geraten: während der Adel den Kaiser unterstützte, zogen die Grosskaufleute die internationalen Kontakte der Kirche vor. Die kaisertreuen waren die Ghibellinen (Waiblinger/Staufer) und die papsttreuen waren Guelphs (Welfen) - ihre Zentren waren Venedig (Republik), Florenz (mit seinen Verbündeten Montepulciano, Bologna, und Orvieto) und Mailand, dem Banken-Zentrum der Zeit. Die Städte der Lombardei und der Toskana hatten damals einen autonomen Status. Die Guelphs gehörten nicht der männlichen Linie der Welfen an, sondern der weiblichen (Kunigunde). Kunigunde war in die Este Familie verheiratet worden, einer der ältesten italienischen Familien des Hochadels, die ihr Zentrum in Mailand hatte. Auch die Guelphs spalteten sich später in weisse und schwarze Guelphs. Die schwarzen Guelphs behielten ihr Zentrum in Venedig und wurden die "Venetian Black Guelphs" / "Neri" / Venetianische Schwarze Welfen - sehr potente "Finanzdienstleister" und Grosskaufleute, darunter auch die Familie Da Ponte (heute DuPont, eine der mächtigsten Familien der USA), deren Matriarchin später die britische Königin Victoria wurde.


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    Die Welfen - Motto: suscipere et finire (Annehmen und zu Ende führen)

    - sind das älteste noch bestehende Geschlecht des europäischen Hochadels. Die ursprünglich aus dem Mosel/Maas Raum stammende Familie war eng mit dem Kaiserhaus der Karolinger verwandt (als "neues", vom Papst anerkanntes Königsgeschlecht, beendeten die Karolinger 751 das "Sakralkönigtum" der Merowinger). Die (frühen) burgundischen Welfen führen als einen Stammvater den Vater von Odoaker an (Odoaker hatte 476 den letzten röm. Kaiser abgesetzt und war zum italienischen König erklärt worden).

    Kunigunde von Altdorf (1020-1054) war die Stammmutter der jüngeren Welfen (Welfen-d’Este). Sie war das einzige Kind des Grafen Welf II. von Altdorf († 1030) und seiner Ehefrau Irmentrud († 1057), Tochter des Grafen Friedrich I. von Luxemburg († 1019) und Nichte der Kaiserin Kunigunde († 1033). Irmentrud's Bruder war Welf III. von Kärnten († 1055), der letzte Welfe aus der älteren Linie. 1035 wurde Kunigunde mit dem Markgrafen von Este Alberto Azzo II. verheiratet (Este war eine der ältesten Familien des italienischen Hochadels) und Azzo II. war der einzige Sohn des Markgrafen Azzo I. von Mailand). Aus der Ehe ging mit Welf IV. ein Sohn hervor, der 1055, nach dem Tod seines Onkels Welf III., als dessen Erbe die Welfen-Linie fortsetzte und von 1070 bis 1077 Herzog von Bayern war.

    Der Welfe "Heinrich der Löwe" († 1195), war von 1142 bis 1180 Herzog von Sachsen (Heinrich III.) sowie von 1156 bis 1180 Herzog von Bayern. Als Herzog von Sachsen hatte er entscheidenden Anteil an der Königskrönung (1152) seines Vetters Friedrich I. Barbarossa (Staufer). Dafür erhielt er 1156 das bayerische Herzogtum und wurde von Friedrich I. in der Folgezeit "gefördert" (d.h. Barbarossa tolerierte Heinrich's aggressive "Expansion", die von den anderen Fürsten kritisiert wurde). Die Welfen stellten nun die Fürsten eines guten Teils des Römischen Reichs, von Kärnten bis Mecklenburg und Sachsen (das damals noch bis Dänemark reichte).

    20 Jahre später (1176), während Friedrich's "Restaurierung Italiens", verweigerte der Welfe Heinrich aber seinem Vetter, dem Staufer Friedrch I. militärische Unterstützung gegen die lombardischen Städte, was zur Niederlage Friedrichs I. führte. Aus der Rückbetrachtung naheliegend, da die lombardischen Städte (mit dem Zentrum Mailand) Papst Alexander III. als Verbündeten hatten - der von den Guelphs/Welfen-d’Este unterstützt wurde - und es war das Zentrum der d’Este Fürsten. "Lombard" heisst übersetzt "Depotbank" - es war das Bankenzentrum des röm. Reichs. 1180 schliesslich, wurde der Welfe Heinrich, durch den Druck anderer Fürsten, von Kaiser Friedrich I. (Staufer) gestürzt und lebte von 1182-1185 am Hof seines Schwiegervaters, dem englischen König Heinrich II.

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    Das 1871 gegründete Deutsche Reich (das bis 1945 existierte) kam mit einer Wiederbelebung des Staufermythos. Deshalb wurde Wilhelm I. deutscher Kaiser - und nicht König. Er wurde auch als der "Vollender von Friedrich I." (Barbarossa) bezeichnet. Hier könnte (wegen der Welfen / Guelphs) ein Hintergrund für die spätere Gegnerschaft Englands (Welfen) und Hollands (Oranien-Nassau) mit Deutschland begründet sein. Es ist auch ein einziges "verwandtschaftliches Gerangel" (die sogennanten "Blutlinien").

    Der inzwischen existierende Protestantismus und die Verbindung der (protestantischen) Häuser Hannover (Welfen), Oranien-Nassau (Niederlande) und Windsor (Grossbritannien) - und der Titel Victoria's als Matriarchin der Black Guelphs/Welfen (Vatikan), zeigt die Verbindung des britischen Empire mit dem Vatikan. Als "Welfen" werden ja noch heute die Mitglieder des Hauses Hannover bezeichnet und das Haus Hannover ist eng mit dem Britischen Königreich verbunden: Prinzessin Sophie von der Pfalz, die in Hannover Herrenhausen lebte, war Tochter von Elizabeth Stuart, Enkelin von Jakob I., König von England und Schottland, und Urenkelin von Mary Stuart, die durch ihre Cousine Elisabeth I. hingerichtet wurde.

    Dieses Durch- und Gegeneinander, das immer wieder skurrile Vermischungen erzeugt, war und ist natürlich noch viel grösser. Es zeigt vor allem, dass eine Art "industrielle" Vorgehensweise beim Ausbau von Einfluss und Macht, sowohl bei Königen und Kaisern, als auch bei Kirchenstaat und Päpsten, die eigentlichen Antriebsfedern sind. Die, sich seit dem Mittelalter entwickelnde Heraldik, eignet sich sehr gut, um ein besseres Verständnis der Entwicklungen aufzubauen (Farben, Kreuze, Wappen). Die ursprüngliche Farbe des Kirchenstaates war Rot mit Gelb, daher kommt z.B. das "silberne Kreuz auf rotem Grund" (Dänemark). Die Änderung der Farben des Vatikans in Gelb und Weiss geht auf Napoleon zurück. Königsflaggen hatten einköpfige Adler und Kaiserflaggen zweiköpfige Adler. Sehr interessant und zur genauen Betrachtung empfohlen - sehen wir doch noch heute all diese Wappen und Flaggen. Auffällig auch die Kombination von Rot und Blau, den ursprünglichen Farben des Vatikans (rot) und der Aristokratie (blau). Vielleicht ein Hinweis auf die (verschleierte) Verbindung von König und Kirche? ("Zwei Säulen, König und Kirche, stützen die Monarchie".) Von 1876, während Viktoria's Regentschaft, bis 1947 (Georg VI.) waren die britischen Könige gleichzeitig auch "Kaiser von Indien".

    Die (aktuelle) britische Königin Elisabeth II. ist eine direkte Nachfahrin Georgs I., Herzog von Braunschweig-Lüneburg, und der "Act of Settlement" erfordert, dass der Monarch/die Monarchin ein protestantischer Nachkomme der Kurfürstin Sophie von Hannover ist. Das Wappen der Queen zeigt dies auch eindeutig, sind doch die Elemente und Wappentiere die, die auch im Wappen der Welfen zu finden sind. Der Wahlspruch "DIEU ET MON DROIT" (Gott und Mein Recht) lässt auch keine Fragen offen und erinnert daran, dass die "Herrschaften" sich gern als Gott-gewählt präsentieren. Der rote Drache wird in der Heraldik als "schreitender Greif" bezeichnet.

    Noch heute machen neu gewählte Staatsoberhäupter (der angeschlossenen Nationen) "Antrittsbesuche" beim Papst im Vatikan.

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    Natürlich ist dies eine sehr unvollständige Darstellung der Geschichte, es fehlen die ganzen italienischen Verbindungen und Familien, aus denen Leute, wie Mazzini und Berlusconi hervorgingen, die Familien und Entwicklungen des Westfranken-Reiches und dessen Verbindungen mit England, die Verbindungen nach Skandinavien und Ost-Europa, die spanische Geschichte, die Zeit der Mauren, die Rolle der Jesuiten und noch so vieles mehr. Über jede Familie gibt es Berge von Büchern - es war ein einziges Verheiraten und Hauen und Stechen.

    Mit der Konzentration auf einen Teil der deutschen Kaiser (das Haus Habsburg verdiente dabei eigentlich auch eine nähere Betrachtung) und dem Ost-Frankenreich will ich ja vor allem den Weg Viktoria's zur Matriarchin der Guelphs und der "Black Venetian Nobility", und die "Technik" (Korporatismus), die zu so viel Einfluss und Macht dieser Familien geführt hat, beleuchten.

    Die "Arbeitsweise" der römischen Bischöfe und des Vatikans ist ja schon etwas herausgekommen, aber auch hier muss ich eine Lücke lassen. Ein unglaubliches Gebilde, das Kardinalstitel verkaufte und Ablasshandel betrieb. Nicht nur offensichtlicher Betrug - auch Millionen von Toten haben bis heute nicht dazu geführt, den Vatikan in die Verantwortung zu nehmen! Allein die Zahl der direkt vom Vatikan ausgehend Getöteten liegt bei über 200 Millionen - die (verdeckte) Verstrickung des Vatikan in Weltkriege und deren Opfer sind da nicht mitgezählt.

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    Nach Viktoria's Tod 1901 beschlossen also einflussreiche Aristokraten und Mitglieder der "British East India Company" (unter der Leitung britischer und europäischer Monarchen), künftig auch Nicht-Aristokraten durch Geschäfte mit einzubeziehen, weil Macht und Reichtum der Eliten, bei zunehmender Industrialisierung und Technisierung, künftig nicht mehr von der Aristokratie allein gehalten werden kann. Das Ende der Alleinstellung der "British East India Company" war die Folge und das "Kommitee der 300", wie Walther Rathenau es genannt hatte, übernahm Aufgaben und Funktionen.

    Unter den Mitgliedern waren die britische Königsfamilie, die niederländische Königsfamilie, die dänische Königin, das Haus Habsburg und weitere Mitglieder europäischer Königsfamilien.

    1901, nach dem Tod Viktoria's, folgte Eduard VII. - und damit folgte das Haus "Sachsen-Coburg und Gotha" dem Haus Hannover (benannt nach Victoria's Mann Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha). Der Enkel Georg V. änderte im Jahr 1917 den Namen seines Hauses in Windsor.


    (Abschnitt noch unfertig)

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    New World Order (NOVUS ORDO SECLORUM)

    Die "New World Order" (NWO) ist nicht ein dunkles Schreckgespenst von Verschwörern, die nicht zu benennen sind. Es ist eine, in der aktuellen Form seit 1000 Jahren gewachsene Struktur, die sich gerade wieder in einer Transformation befindet. Wie insbesondere an den US-amerikanischen Wappen zu erkennen ist, reichen die Referenzen aber deutlich weiter zurück. Im geschichtlichen Abriss (oben) ist bereits die Verbindung von Kaisern und Vatikan mit diesem System deutlich geworden - und die direkte Verbindung mit der Religion! Es geht also weit "tiefer" mit diesem Konstrukt, als es zunächst den Anschein hat, denn Gott ist "König aller Könige, Herr aller Herren" (1 Timotheus 6:15). Es gibt deutlich erkennbare Verbindungslinien und Bezüge in der Geschichte. Jesus hatte 12 Jünger, den griechischen Olymp bewohnten 12 Götter und auch in Ägypten gab es 12 Götter (und die Mitglieder der Vorläufer der NWO und des "Komitee der 300", die "British East India Company", wurde im 18. Jahrhundert auch "the Olympians" bezeichnet). Nur ein Zufall, dass die Mutter Prince William's ein Parfum mit dem Namen "ISIS" vertrieb? ISIS war die "Göttin der Geburt, der Wiedergeburt und der Magie" - und ISIS ist auch das Dollar-Zeichen ($).

    Der Begriff "New World Order" leitet sich wohl vom lateinischen "NOVUS ORDO SECLORUM" (Neue Ordnung der Zeitalter) ab, das sich auf der Rückseite des US-Siegels von 1782 befindet und seit 1935 auch auf den Dollar-Noten abgedruckt wurde. Die New World Order, bzw. das, was wir mit NWO verbinden, ist im Erscheinungsbild, mit seinen vielen Symbolen, stark durch die Anhänger der Freimaurerei geprägt. Ursprünglich aus Europa stammend, wurden Freimaurer in den 1776 gegründeten USA besonders stark - sie stellten bereits (und nicht nur) den ersten Präsidenten und konnten dort wesentlich offener leben, als in Europa. Damit waren sie seit Beginn der USA an der Gestaltung des Staates prominent beteiligt, was die massive Anhäufung ihres Symbolismus in Architektur, Stadtplanung (Washington) und offiziellen Wappen erklärt. Die Freimaurer in Europa, die neben vielen anderen Gerüchten auch mit dem Vorwurf der verdeckten Beteiligung an der französischen Revolution konfrontiert waren, blieben verdeckte Geheimbünde, da sie oft verboten und teilweise auch verfolgt wurden - zuletzt in Deutschland 1935.

    Im 18. Jahrhundert (zur Zeit der Gründung der USA) stellten Geheimbünde ja eine Art direkte Konkurrenz zum Adel und der bestehenden Ordnung dar, was die Geheimhaltung notwendig machte. Sie bauten Netzwerke auf und nutzten sie - natürlich auch zum eigenen Vorteil. Wahrscheinlich zur Absicherung der Geheimhaltung, gibt es deswegen die verschiedenen "Stufen" oder Grade - auch mit verschiedenen Gelübden und Einführungs-Ritualen. Das komplette "Ornat" tragen Freimaurer ja nur bei geschlossenen Veranstaltungen und die geheimen Kenn- und Handzeichen waren notwendig, um sich in der zivilen Gesellschaft gegenseitig zu erkennen. Das daraus im Zeitalter von Flugzeugen und Photo-Handys so ein Firlefanz geworden ist, lässt sich relativ einfach nachvollziehen. Das es trotzdem fortgeführt wird - auch wenn es fotografiert werden kann - mag daran liegen, dass den Freimaurern der Weiterbestand der mittlerweile "historischen" und tradierten Rituale einfach wichtiger ist, als deren Änderung zur weiteren Geheimhaltung oder gar deren komplette Abschaffung. Schliesslich leben Freimaurer heute weitestgehend unverfolgt. Dennoch bleibt natürlich auch die Möglichkeit bestehen, "die einfachen Leute" im Streit über Sonder-Vormachtstellungen der Logen zu halten (Divide et impera). Gerade heute lebt die PR Maschinerie von dieser Art Vorgehensweise. Das es sogar "ganz von selbst" funktioniert, lässt sich an den ganzen "Verschwörungs-Videos" auf YouTube einfach feststellen.

    Der Aufbau dieses durchaus interessanten Freimaurer-Symbolismus, der sich grosszügig bei den Weltreligionen bedient, ist vielleicht so zu erklären, dass sich die Bündler auch im Verhalten und Erscheinen dem Adel und der Kirche annähern wollten, eine Art der Kompensation. Rituale sind sehr wichtig beim Zusammenhalt von Gemeinschaften. Wir alle haben und verfolgen wesentlich mehr Rituale, als es uns bewusst ist! Die Verbindung der Freimaurer zu den Jesuiten beeinflusste auch die Organisations-Struktur maßgeblich.

    Die NWO ist aber keine Freimaurer-Organisation - vielleicht zu Beginn nicht mal eine Organisation, sondern ein Wahlspruch, der später zum Überbegriff einer Organisation wurde, die sich aber weiter im Verborgenen hält und uns ihren Namen nicht mitteilt. Offiziell gibt es ja weder eine NWO, noch das "Kommitee der 300". Wir kennen den Begriff NWO nur aus Reden einflussreichster Politiker, aber seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hören wir ihn immer wieder und immer häufiger. Es mögen verhältnismässig viele Freimauer an der Organisation dahinter beteiligt sein und unter den Nicht-Aristokraten könnten die Freimaurer auch die zahlenstärkste Gruppe sein - aber der Kern ist die Gruppe, die von Walther Rathenau als das "Kommitee der 300" bezeichnet wurde, also vornehmlich lauter näher oder entfernter verwandte Aristokraten aus Europa. Ein deutlicher Hinweis ist die Bezeichnung "Black European Nobility", die klar die Verbindung zu Victoria und der Venetian Black Nobility - und damit auch zum Vatikan - aufzeigt. Mit Du Pont (Da Ponte) ist sogar eine der mächtigen Familien aus dem alten Venedig unter den Super-Mächtigen in den USA vertreten. Ob NWO von Beginn an einer festen Absicht (mit bestimmten, konkreten Zielen) unterlag, oder ob es nur Ideale waren, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Mit dem 19. Jahrhundert, fortschreitender Macht und neuen Gestaltungs-Phantasien kam nun immer mehr Gedankengut zusammen (und drang gelegentlich auch nach aussen), das man nur als faschistisch bezeichnen kann. Ob es nun wirklich von Anfang an der Plan war, oder nicht: diese "Pläne" wurden immer realer. Krude Mechanismen zur Manipulation fanden ihre Anwendung und mit allerlei Tricks wurden politische Auseinandersetzungen auf internationaler Ebene "generiert", die gelegentlich sogar den Aufstieg oder Fall von Nationen zur Folge hatten. Immer wurden dabei weitere Besitztümer angehäuft und "umgelagert".

    Die Publikation eines Albert Pike oder Richard von Coudenhove-Kalergi (beides Freimaurer) machen Angst und versetzen in Erstaunen - und je weiter sie zurückliegen, desto stärker scheint die Möglichkeit zu bestehen, dass es eben doch von Anfang an sehr genaue Pläne gab. Viele Dinge, bis hin zum "Illuminati Card Game" con 1995 scheinen sogar Hinweise auf bevorstehende Ereignisse zu kommunizieren. Das daran "irgendetwas nicht stimmt", scheint deutlich - so oft kann man keine 6 Richtigen im Lotto gewinnen! Es gibt zum Glück die Mathematik, die uns hier Aufschluss ermöglicht! Auch verschiedene Aktionen der USA nach dem zweiten Weltkrieg müssen grösste Zweifel aufwerfen - z.B. die "Operation Paperclip", das war "die Verlegung deutscher Kriegs- und Zivilgefangener in die USA". Es handelte sich bei diesen Kriegsgefangenen aber vornehmlich um Industrielle und Wissenschaftler - darunter auch Wernher von Braun, einer der späteren Masterminds der NASA (gegründet 1958)! Auch die NASA würde ich unbedingt zur NWO zählen.

    NWO wurde schliesslich vor allem zu einer grossen PR Maschine, an die immer mehr Organisationen (und Think Tanks) angeschlossen waren und die immer deutlichere, globale Auswirkungen zeigte. Nehmen wir also den Begriff "NWO" als Überbegriff für den Zusammenschluss von Aristokraten und (vor allem reichen) Nicht-Aristokraten. Es kamen ja noch viele andere Logen hinzu - besonders auffällig dabei ist z.B. die Skull & Bones Loge, die in Yale beheimatet ist und die seit weit mehr als 100 Jahren permanent Mitglieder der Familie Bush zu ihren Mitgliedern zählen konnte. Erkennbar gefährlich wurden die Gruppen hinter der NWO aber mit dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Gründung der NATO, 1949. Mit der NATO hat die NWO sich ein militärisches Werkzeug geschaffen!

    Das neue NATO-Hauptquartier in Brüssel.
    "Europäischer Symbolismus" im 21. Jahrhundert: die verdoppelte SS-Rune.

    Der NATO vorangegangen war bereits die Gründung zweier "transnationaler" oder global arbeitender Schlüssel-Organisationen, die zur NWO gezählt werden müssen: die UN (1945, New York) und die WHO (1948, Genf).

    Henry A. Kissinger: "Ja, viele Leute werden sterben, wenn die Neue Weltordnung etabliert ist, aber es wird eine viel bessere Welt für diejenigen sein, welche überleben."

    Sind auch mit dem Stanford Research Institute (SRI), dem Council on Foreign Relations (CFR) und vielen weiteren "Think Tanks" viele der einflussreichsten Organisation der NWO in den USA beheimatet, so werden doch die Entscheidungen weiterhin in Basel (Bilderberg-Büros und "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich", BIZ), Brüssel (North Atlantic Treaty Organization, NATO) und ganz besonders in London (Tavistock Institute of Human Relations, TIHR) getroffen.

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    Wie es mit der Einbindung der Staatenlenker funktioniert? Es gibt ja immer noch Ritter - und sie treffen sich in regelmässigen Abständen. Es folgen zwei (nicht mehr ganz aktuelle) Beispiele bestehender Ritter-Orden samt Nennung einiger ihrer Mitglieder - ein wahres Who is Who der Weltpolitik und -Industrie.

    Knights of the British Empire: Henry Kissinger, Alan Greenspan, Bill Gates, Steven Spielberg, Rudy Giuliani, Ronald Reagan, Michael Bloomberg, Nathaniel Charles Jacob Rothschild, General Wesley Clark.

    Knights of the Order of the Bath: George Herbert Walker Bush, Nicolas Sarkozy, King Abdullah II of Jordan, Abdul Halim of Kedah, Qaboos bin Said al Said, Charles The Prince Of Wales (Great Master) - rechts ist sein Wappen zu sehen. Zu den Ehren-Rittern dieses Ordens gehören Staats-Oberhäupter aus der ganzen Welt, darunter auch Horst Köhler und Joachim Gauck.

    "Mit der Aufnahme in den Order of the Bath werden in erster Linie hohe Soldaten und Beamte "ausgezeichnet". Zum "Knight Commander" werden nur Militärpersonen, die mindestens den Rang eines Colonel des Heeres, Group Captain der Royal Air Force oder Captain der Marine innehaben. Reguläres Mitglied des Order of the Bath können nur Bürger des Vereinigten Königreichs oder von Commonwealth-Staaten werden. Wer nicht Bürger des Vereinigten Königreiches oder eines Commonwealth Realms ist, für den besteht die Mitgliedschaft im Orden ehrenhalber."

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    Die "einfachen Leute" (Nicht-Aristokraten) - die ihre Karrieren mit Aufstiegschancen versehen wollen, treten heute eher selten direkt den Freimaurern bei und die Freimaurer in Europa geben sich inzwischen auch eher, wie touristische Vereine oder Attraktionen - mit Führungen und öffentlichen Veranstaltungen. Ihr ausliegendes "Netz" besteht heute vor allem durch "Clubs", das sind vor allem "Rotary International" und "Lions International". Mitglieder dieser Clubs können so über eine Zeit "observiert" werden, bevor sie dann evtl. doch Einladungen der Freimaurer erhalten.

    Den Rotary-Club gibt es seit 1905. "Rotary International" leugnet zwar öffentlich immer wieder mal die Verbindung zu den Freimaurern - manche Variationen ihrer Abzeichen weisen aber unmissverständlich auf diese Verbindung hin. Einer der vier Gründer, Gustav Loehr, war ein Freimaurer und viele der Mitglieder waren, wie in den USA durchaus üblich, in verschiedenen maurerischen Organisationen aktiv. Der Rotary-Dachverband befindet sich in Evanston (USA). Ob nun Freimaurer oder nicht - das finde ich gar nicht so wichtig. Bemerkenswert ist, dass diese Organisation (Rotary-Club) dieselbe "Aufgabe" erfüllt, wie die der Freimaurer in den USA des 18. und 19. Jahrhunderts und von grosser Bedeutung für das 20. Jahrhundert und die Gestaltung der NWO ist.

    Die Geschichte der UN ist eng mit dem Rotary-Club verknüpft: an der Erarbeitung der UN-Charta (1945) waren 49 Rotarier beteiligt und auch die UNESCO basiert auf einer Grundlage, die einer Rotary-Club Konferenz entstammte. "Rotary International" ist auch heute noch, als NGO, offizieller Beobachter bei der UN. Schon die Namen einiger Mitglieder zeigen, dass es "weit nach oben geht", dabei keinesfalls die Aristokratie ausschliesst, und sie machen die grosse Bedeutung dieser "Clubs" deutlich:

    Bekannte internationale "Rotarier":

    Bernhard zur Lippe-Biesterfeld "Prinz der Niederlande", John F. Kennedy, Ronald Reagan, George W. Bush, Neville Chamberlain, Augusto Pinochet, Hassan II. "König von Marokko", Margaret Thatcher, Rainier III. "Fürst von Monaco", Nicolas Sarkozy, Bernard Accoyer, Bill Gates, Walt Disney, Neil Armstrong, aber auch Lance Armstrong...

    Bekannte deutschsprachige "Rotarier":

    [Politiker:] Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Horst Seehofer, Friedrich Merz, Klaus Kinkel, Otto Graf Lambsdorff, Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Horst Köhler, Thomas de Maizière, Ole von Beust, Dieter Hundt, Helmut Schlesinger (Bundesbank), [Industrie:] Herbert Hainer (Adidas), Ferdinand Piëch (VW), Martin Winterkorn (VW), Franz-Josef Paefgen (Bentley), Gerhard Cromme (Siemens), Klaus Kleinfeld (Siemens), [Richter:] Ernst Benda, Udo Di Fabio, Michael Eichberger, Hans-Joachim Jentsch, Paul Kirchhof, Hans-Jürgen Papier, Andreas Voßkuhle, [Kirche:] Johannes Friedrich, Wolfgang Huber, Margot Käßmann, Hans Küng, Karl Kardinal Lehmann, Reinhard Marx, [Kultur und Medien:] Götz Alsmann, Sandra Maischberger, Thomas Mann, Heribert Prantl, Wolfgang Wagner.

    Vielleicht nicht ganz so bedeutend, aber eine erkennbare Parallele ist der, 1917 gegründete Lions-Club, der auch kein Geheimnis aus der Nähe zur Freimaurerei macht. Seine Dachorganisation "Lions-Clubs International" hat ihren Sitz in Oak Brook, Illinois. Interessant und geradezu einigermassen unterhaltsam ist das Motto "WE SERVE" des Lions-Club, das wie eine Antwort auf das "ICH DIEN" Motto im Wappen des "Great Master" der "Knights of the Order of the Bath", Prince Charles klingt (s.o.). Auch der Löwe verweist auf das "United Kingdom". Sowohl Rotary-Club als auch Lions-Club bezeichnen sich als "Service Clubs" - und es sind nur zwei von Vielen.

    Bekannte deutschsprachige "Lions-Club Mitglieder":

    [Politiker:] Kurt Biedenkopf, Karl Carstens , Hans Eichel, Sigmar Gabriel, Alfons Goppel, Theodor Heuss, Hermann Höcherl, David McAllister, Jürgen Rüttgers, Johannes Rau, Horst Seehofer, Rudolf Seiters, Lothar Späth, Manfred Stolpe, Franz-Josef Strauss, Bernhard Worms, Kurt Fischer (ÖVP), [Industrie:] Christoph Lammersdorf (Börse Stuttgart AG), Herbert Lütkestratkötter (HochTief AG), Michael Macht (VW, Porsche), Markus Orth (L'TUR AG), [Sonstige:] Leopold Prinz von Bayern, Gottfried Böttger, Manfred Eisele, Gunther Emmerlich, Georg Gafron, Thomas Gottschalk, Heinz Mack, Wolfgang Overath, Heinz Sielmann, Otto Wesendonck.

    Internationale Lions-Club Mitglieder:

    Prinz Asfa-Wossen Asserate (Grossneffe von Haile Selassie), Baudouin I. (Belgien), Albert II. (Belgien), Jimmy Carter, Lech Walesa...

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    Seit dem Wappen von Prince Charles sehen wir die Verbindung von Gold und Blau. Die Farbe Blau ist in unserem Kulturkreis "Jupiter" zugeordnet - Jupiter ist nicht nur der Planet, sondern auch die römische Form des Gottes "Zeus" (der höchste Gott, "Himmelsvater"). Jupiter (der Planet/Wanderer) wird zum Beginn der Apokalypse nach 42 Wochen (9 Monaten) "Schwangerschaft" aus dem Bauch der Jungfrau (Sternbild) "geboren". Sie trägt eine 12-zackige Krone (12 Sterne = das Sternbild Löwe [das sind 9 Sterne] plus Merkur, Mars und Venus). Jupiter steht ein roter Drache entgegen, der ihn fressen will. (Einen roten Drachen finden wir auch im Wappen von Wales, dessen "Prince" im Moment Charles ist. DIe Bedeutung ist wegen sich teilweise widersprechenden Legenden nicht eindeutig zu klären. Eine Prophezeiung Merlin's, die die Auseinandersetzung Wales' gegen England betrifft, ist die allgemein akzeptierte Begründung für den Drachen.) Die europäische Aristokratie ist bekanntermassen "blau-blütig". Zuletzt ist auch die relativ neue Flagge der EU blau (und Zeus liebte und entführte Europa). Ausser der Referenz an die Aristokratie, ist das Blau der EU-Flagge aber auch eine Referenz an die Jungfrau (Maria, deren Mantel blau war - auch an Fatima) und an die Apokalypse, was durch die 12 Sterne symbolisiert wird. Es gibt in Brüssel und Straßburg sehr viele architektonische und bildhauerische Hinweise darauf, die eine nähere Betrachtung wert sind. Auch die Architektur ist ein Schlüssel und es lassen sich Verbindungen über tausende Jahre erkennen, die noch heute in Logos und Piktogrammen auftauchen!

    Die Heraldik, mit ihren Symbolen und Bedeutungen, die Etymologie, Numerologie... Wir werden mit verdeckten Inhalten, Zeichen und Codes regelrecht bombardiert und so, wie es Nord- und Südpol, Boden und Decke gibt, "gibt" es natürlich auch Gott und Satan. Es ist alles eine Frage der Polarität. Alles wird aufgefangen, ist eingeschlossen. All diese Betrachtungen bieten tiefe Einsichten und zeigen Verbindungen auf, die einen in Staunen versetzen können - und all das wäre eine nähere Betrachtung wert, würde jedoch hier den Rahmen sprengen.

    Wie komplex auch schon vor zweieinhalbtausend Jahren gedacht wurde, habe ich versucht in meinem Essay "153 - Dreieinigkeit" anzudeuten. Zur Apokalypse hatte ich auch einen Text geschrieben (den ich aber noch besser ausarbeiten möchte). Beide Links sind über das "Archive"-Menue, unter "Texte" zu finden oder direkt hier:

    153 - Dreieinigkeit
    Daniel's 70. Woche

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    Bilderberg

    Beim Begriff "Bilderberg" gehen mittlerweile bei sehr vielen Menschen die "Alarmglocken" an. Ein sehr elitärer Verein mit "düsterer Aura", der sich weigert, Auskunft zu erteilen. Über die Konferenzen wird kein Protokoll geführt und die Teilnehmer müssen sich vorher verpflichten, über Inhalte Stillschweigen zu bewahren. Desweiteren ist die internationale Presse ausgeschlossen und die Nicht-Berichterstattung über die jährlichen Konferenzen zeigt, dass das Stillschweigen grössere Auswirkungen hat, als es die Verpflichtung einzelner Medien-Vertreter zunächst vermuten lässt. Diese Tatsache allein muss schon unsere gesamte Presse in Frage stellen! Verstärkt wird die Infragestellung dadurch, dass auf den Teilnehmerlisten regelmässig "hohe" Presseleute zu finden sind - nicht selten sind es genau jene, die später als Autoren von Büchern mit "intimen" Portraits grosser Politiker oder Industrieller in Erscheinung treten (z.B. Matthias Naß "Die Zeit"). Ein früherer Journalist der "Financial Times", der inzwischen verstorbene Gordon Tether, behauptete, wegen Bilderberg-kritischer Äußerungen gefeuert worden zu sein. Er veröffentlichte anschliessend zwei Bücher: "The banned articles of C. Gordon Tether" (1976) und "Great Common Market Fraud" (1979).

    Telepolis: "Wenn der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, wenn der Vorstandsvorsitzende von Microsoft Satya Nadella, der ehemalige Google Manager Eric E. Schmidt, wenn der französische Finanzminister Bruno LeMaire, die Chefredakteure von The Economist und Bloomberg usw. usw. usw. zusammenkommen, um mit ihresgleichen über die große Weltpolitik zu reden, dann muss man schon sehr naiv sein anzunehmen, dass aus Zusammenkünften dieser Art keinerlei Einflüsse hervorgehen."

    Die Bilderberg-Konferenz aber als "geheime Weltregierung" zu bezeichnen, halte ich für einen Kardinal-Fehler! Bei Bilderberg kommen Akteure zusammen, die über eine enorme "Struktursetzungsmacht" verfügen. All diese Akteure sind zudem hervorragend vernetzt. Hier versammelt sich eine "Reichweitenmacht"! Für mich ist es eher die teilweise Sichtbarwerdung des "Kommitee der 300" - oder, es war das. Seitdem die Gruppe stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt ist, sind sukzessive weniger "Top Player" zu sehen. Die Konferenz arbeitet nun zunehmend eher "allein", mit deutlich weniger Rittern, Monarchen und Top-Logisten - aber immer noch als "Reichweitenmacht".

    Den Namen "Bilderberg" hat die Gruppe, die eigentlich keinen Namen hat, nach dem Namen des Hotels des ersten Treffens bekommen, dem "Hotel de Bilderberg" in Oosterbeek in den Niederlanden. Der Initiator dieser, von nun an jährlich abgehaltenenen "Konferenz", war "Prinz Bernhard der Niederlande", der schon in der Liste der "Rotarier" (s.o.) zu finden ist.

    Prinz Bernhard hatte angeblich einen Anruf des, im englischen Exil lebenden, polnischen Politikers Józef Retinger erhalten, in dem der ihm seine Sorge um den wachsenden "Anti-Amerikanismus in West-Europa" mitteilte und den Vorschlag unterbreitete, eine internationale Konferenz zu organisieren, bei der führende Persönlichkeiten aus Europa und den USA zusammengebracht werden sollen, um einen "Atlantizismus" zu bewerben, der ein besseres gegenseitiges Verständnis und die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher und verteidigungs-strategischer Angelegenheiten befördern solle.

    Die gut dokumentierte Biografie Prinz Bernhards verdient eine extra Betrachtung, macht sie doch deutlich, wie die "beruflichen Verwicklungen" eines so feinen Aristokraten der NWO aussehen. Ähnlich wie im britischen Königshaus, treffen wir übrigens auch im niederländischen Königshaus vorwiegend auf "Deutsche".

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    Bernhard Leopold Friedrich Eberhard Julius Kurt Karl Gottfried Peter Prinz zur Lippe-Biesterfeld, (*1911, Jena, †2004, Utrecht)
    Prinz der Niederlande und Prinzgemahl von
    Juliana Louise Emma Marie Wilhelmina von Oranien-Nassau,
    Prinzessin von Oranien-Nassau, Herzogin zu Mecklenburg und Königin der Niederlande.


    Erste Spuren des 20-jähringen Prinzen aus dem Haus Lippe führen in ein Herrenhaus in der Bleibtreustrasse 38, in Berlin. Dort lebte Bernhard zusammen mit seinem Bruder Aschwin und mit Heinrich und Paul Langenheim, Brüder und spätere SS-Offiziere, deren Vater Adolf Paul Johannes Langenheim - genannt Narbengesicht - als "Ortsgruppenleiter der Auslandsorganisation Marokko der NSDAP", der höchste deutsche Faschistenführer in Nordmarokko war. Er arbeitete dort als Vertreter einer Tochtergesellschaft von Mannesmann in Tanger. "Die Langenheimer" waren auch an der Machtübernahme Francos in Spanien beteiligt, die von Nordafrika aus organisiert wurde. Die Familie Langenheim bietet auch viel Aufschluss über viele "Verwicklungen": es gab auch noch einen dritten Sohn, der auch SS-Offizier war.

    Bernhard war bereits vor 1933 ("Machtübernahme") Mitglied der paramilitärischen Jugend-Bewegung der NSDAP "Jungsturm Adolf Hitler". (Bundesarchiv Berlin)

    Beim SS-Beitritt von Bernhard "Prinz zur Lippe-Biesterfeld", 1934, waren auch die Brüder Heinrich und Paul Langenheim, inzwischen selbst SS-Offiziere, anwesend. Der Eintritt des 23-jährigen Aristokraten wurde in den höheren Kreisen "als gelungene Werbung angesehen". (Archiv Nürnberger Prozesse)

    1935 trat der Jura-Referendar Bernhard in den Dienst der I.G. Farben und wurde noch im selben Jahr Direktionssekretär der Pariser Niederlassung.

    Prinz Bernhard war Mitglied der NSDAP, SA, Reiter-SS und NSKK (Nationalsozialistisches Kraftfahrtkorps) - einer paramilitärischen Unterorganisation der NSDAP, als er 1936 Prinzessin Juliana, Tochter der niederländischen Königin Wilhelmina kennenlernte. Obwohl im Volk umstritten, wurde er im Hause Oranien-Nassau, als "Adeliger und Protestant", für die Rolle des "zukünftigen Prinzgemahl der Thronfolgerin" als akzeptabel befunden. Die Bedingung war jedoch, vor der Hochzeit aus allen nationalsozialistischen Gruppierungen auszutreten. Mit der Durchführung der Austritts-Formalitäten beauftragte er seinen Freund Heinrich Langenheim. (Heinrich Langenheim ist als Angehöriger der SS nicht nachweisbar.) Im Januar 1937, empfing er deshalb im niederländischen Königspalais den SS-Offizier Langenheim und teilte ihm in einer Unterredung seine Einschätzung "zur politischen Situation in den Niederlanden und zur Rolle der niederländischen nationalsozialistischen Partei" mit, die Langenheim detailliert an den reichsdeutschen Außenminister, Joachim von Ribbentrop weiterleitete. Auch wandte sich Bernhard in zwei Briefen an Adolf Hitler und bat darum, gegen negative Presseberichte über ihn vorzugehen.

    Am 7. Januar 1937 heiratete Prinz Bernhard die Prinzessin Juliana von Oranien-Nassau. Ein Jahr später wurde die Tochter, Thronfolgerin und spätere Königin, Prinzessin Beatrix, geboren. Der erste Besuch des Prinzgemahls Bernhard führte nach Berlin, was als "fehlendes Feingefühl" Bernhard's eingestuft wird.

    Die Familie Langenheim


    (Abschnitt noch unfertig.)

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    Club Of Rome

    ...demnächst geht's weiter...


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    Résumé

    "Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist" (2. Mose 20:4).

    Es sollte, trotz des "mitteleuropäischen Blickwinkels", einigermassen deutlich geworden sein, wie der "wahre Zusammenhalt" dieser Welt organisiert ist, bzw., wie ich denke, das er organisiert ist - und das es sich nicht um eine Verschwörung handelt, sondern um ein streng kontrolliertes System von Oligarchien, das schon Jahrtausende alt ist und sich entsprechend der Zeiten immer wieder neu tranformiert, um in korporatistischen Blöcken die Welt nach ihrem Willen zu formen. Auch die Religionen oder Konfessionen sind hier ein wichtiger Aspekt, lehren sie uns doch ein hierarchisches Untertanen-Dasein, aus dem es kein Entrinnen gibt. Und wir wissen auch, dass es für uns gefährlich wird, sollte uns unser Tun als Hass ausgelegt werden: "Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern (5. Mose 5:9). Das spricht also der König unter den Königen... Klingt für mich, bei Betrachtung der Geschichte, eher nach einer dringend zu behandelnden, narzisstischen Störung und erinnert auch irgendwie an Bedrohungen durch die MAFIA.

    (Matthäus 4:17) Die Verkündigung vom Himmelreich und die ersten Jünger
    17 Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.1 18 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. 19 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

    Diese ganzen Gruppen und Untergruppen bilden "das Netz" (der "Menschenfischer"), mit dem jedes politische System gesteuert werden kann - und ich habe nur einige ausgewählte Gruppen und Organisationen genannt - es gibt noch so viele mehr! Auch ist zu Erkennen, wie immer wieder neue Gruppen und Organisationen, immer schneller "wiedergeboren" werden und Aufgaben ihrer Vorgänger-Organisationen übernehmen, oder, wie Teile von Strukturen in neue Organisationen ausgelagert werden. Bisher fehlt z.B. noch die nähere Betrachtung der Jesuiten (die zur Zeit den Papst stellen) oder gar der Zionisten, die im August 1897, auf Initiative von Theodor Herzl, beim ihrem ersten Weltkongress in Basel die "Zionistische Weltorganisation" gegründet hatten und in den letzten Jahren durch ihre Einflussnahmen international deutlich stärker in Erscheinung getreten sind. Viele interessante Details und Einzelbetrachtungen habe ich mir hier (schmerzhaft) verkniffen, um die Linie zu halten und den Blick auf den "Mechanismus" offenzulegen. Es gibt das berühmte Zitat über das Geld - das Mittel des Ablasshandels - von Mayer Anselm Rothschild (1744-1812), welches dasselbe Gefüge, diesen Mechanismus, auch hervorragend umreisst: "Erlaubt mir, das Geld eines Staates auszustellen und zu kontrollieren, und es ist mir egal, wer seine Gesetze macht".

    Noch eine Bemerkung zu den Zuträgern dieses Systems: ich denke, dass die meisten Personen, mögen sie auch bedeutend oder prominent sein, keine Ahnung haben, welchem System sie da zuträglich sind - und viele von ihnen werden es mit grosser Würde und Achtung als ehrenvollen Dienst betrachten. Das Bewusstsein über das System in seiner ganzen Tragweite dürften tatsächlich nur sehr wenige Menschen haben - zu denen ich mich nicht zählen kann. Auch ich sehe es ja nur aus grosser Entfernung und nicht in allen Details. Die Dinge, die ich bis heute zu erkennen glaube - oder die ich mich in der Lage sehe, zu "lesen", sprengen fast meine Vorstellungskraft.

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