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  • S A L E / V E R K A U F :
    Studio-Equipment/Eurorack-Module

    Letztes Update: Mai 2017 SALE


  • April 2017: Conductor & Assistant

    Nach einigen handwerklichen Arbeiten und Umbauten am Instrument, habe ich nun wieder mit der Max/MSP-Programmierung begonnen, um ein neues Clock-System zu entwickeln. Es geht vor allem darum, eine "Master-Clock" zu etablieren, um rhythmische Unterteilungen unabhängig vom Tempo bearbeiten zu können. Das bezieht sich auch auf die Notenlängen, die nicht mehr in absoluten Längen (ms), sondern prozentual definiert werden. Durch die Bindung an die Master-Clock entsteht endlich auch ein genaues Timing (Sync). Einige Erneuerungen in Max (deren Einführung ich total übersehen hatte) bringen eine Menge neue Optionen mit. Da ich den Begriff "Master & Slave" nicht mag, nenne ich es "Conductor & Assistant".

    Im Video ist ein Test-Lauf zu hören: um die Synchronität von MIDI und CV zu überprüfen, hatte ich auch zwei, über MIDI gesteuerte, Computer-Synth-Stimmen mitlaufen lassen. Als Assistant Clock laufen: 1|2 (=1 über 2), 3|4, 1|1, 5|4, 3|2, 7|4, 2|1, 3|1 und 4|1. Deutlicher ist es beim gemeinsamen Nenner "4": über vier Zählzeiten kommen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 12 oder 16 Schläge. Die grösste Irritation ist aber die 7|3 Clock. über 4 Zählzeiten sind das 9,3333 Schläge. Tempo-Veränderungen geschehen global über die Conductor-Clock. imag

    Dieses Clock-Konzept ist sehr interessant und "tight". Es sind sehr komplexe, rhythmische Zusammenhänge machbar - ganz ohne Abweichungen! Fortschritte sind manchmal doch erfreulich - und arbeitstechnisch auch nachhaltig!

    Auch interessant finde ich die Verbindung dieses Clock-Systems mit Granular-Synthese. Hier ist ein kleines Beispiel mit live-granulierten Line-Signalen vom Buchla, die ich mit dem Max/MSP Package "petra" realisiert habe. Auch hier liegt ein Arbeitsfeld, das schon allein mehrere Leute für Jahre beschäftigen könnte.

    Mehr über mein hybrides Modularsystem.

    Meine Buchla-Seite.


  • November 2016: Hallo Axoloti

    Auf zu neuen Ufern! Das Axoloti-Projekt ist wirklich eine tolle Sache: ein kleines DSP-Board mit Audio Stereo-I/O, MIDI I/O, USB, SD-Card-Slot etc. für €75.-, das (ziemlich) frei, über einen mitgelieferten Editor, als Synthesizer, Controller- oder Effektboard programmiert werden kann.

    Axoloti muss nicht mit MIDI gesteuert werden - man kann auch direkt angeschlossene Controller-Boards bauen, Schalter, Lichter oder LEDs anschliessen... oder Sensoren... wenn ein Patch gut genug erscheint, kann man ein eigenes Instrument mit eigenem Gehäuse bauen, quasi standalone - und dann gleich das nächste Axoloti-Core bestellen!

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    Mein Gefühl sagt mir, dass hier das bisher beste Elektronik-Einstiegs-Werkzeug/Instrument am Start ist - für Menschen ab 5 Jahren! Es benötigt keine Löt- oder elektrotechnischen Vorkenntnisse und ist endlos flexibel im "Verarbeitungs-Angebot" - z.B. kann die Platine auch in zwei Teile geschnitten und als Sandwich montiert oder gar verkürzt werden, falls kein MIDI gebraucht wird.

    Es gibt schon eine glückliche Community mit vielen Fragen (und Antworten) zu allen erdenklichen Themen, Gehäuse-Diskussionen, Vorlagen für 3D-Printer... Da braut sich richtig was zusammen!

    Axoloti spricht verschiedene Interessen an, ob Musiker, Programmier-Nerds oder DIY-Freaks. Ausgewachsenen Insidern bringt das kleine Instrument jede Menge performativer Optionen, weil die physikalische Bindung an ein grosses Setup aufgelöst wird.

    Durch den extrem günstigen Preis hat Axoloti geradezu eine politische Dimension. Jede Schule sollte Axoloti haben - ein, zwei, drei, viele Axoloti! Elektronische Musik ist nun für Jeden verfügbar!

    Axoloti ist von und gibt's bei Johannes Taelman in Belgien.
    Die Axoloti Website

    Meine neue Axoloti-Seite.


  • Oktober 2016: Stompboxes und Synthesizer

    Auch mit Synthesizers sind Stompboxes beliebt, jedoch in kleineren Mengen, als bei Gitarristen, da Synthesizer ja bereits Filter, Waveshaper etc. haben. Früher arbeitete ich mit Stompboxes "auf gut Glück" - Impedanzen und Lautstärken sind aber bei Synthesizers völlig anders, als bei E-Gitarren, weshalb der gewünschte Effekt durch die Kistchen oft nicht eintreten will. Beim Fender Rhodes (mit Tonabnehmern) geht es noch, aber beim Synthesizer wird die Auswahl der Stompboxes schnell dünn, wenn man keine Impedanz- und Lautstärke-Anpassung vornimmt. Im Gegensatz zu den zahlreichen Gitarren- und Pedalboard-Blogs kommunizieren dies die Keyboarder aber leider gar nicht. Ich will mal einen Anfang wagen.

    imag Mein Pedalboard sitzt als "FX-Aux" im Matrix Mixer meines Buchla. Ich wollte Delay, Reverb und etwas "Dreck" - sprich Verzerrung. Beim Schalten über Switcher-Module im Synth wären die Feineinstellungen nur mit recht massivem Modul-Aufgebot zu bewerkstelligen, so kam ich an eine Lehle D.Loop SGoS Box als Alternative - und die Segnungen sind willkommen und vielfältig.

    Die Box ermöglicht "Loops" (Sends/Returns) für Effekte und besonders praktisch am Lehle D.Loop SGoS ist die MIDI-Steuerbarkeit. Das kommt mir natürlich sehr entgegen! Der D.Loop hat zudem noch einen Buffer/Booster. Damit lassen sich Feineinstellungen bewerkstelligen, wie Lautstärke-Anpassung der Loops und - beim Lehle besonders schön - die leichten, harmonischen Verzerrungen, die bei Gebrauch des Boosters entstehen. Ganz genau das, wonach ich suchte! Gerade vor Delay und Reverb sorgt der Booster für eine "natürliche" Anzerrung, es klingt ein bischen wie 1965 - die Mini-Kistchen bekommen richtig Charakter! Vorbei mit "digital vollkommener Langweiligkeit".

    Die ganze, etwas komplexere Sachlage, sowie die Arbeitsweise von Overdrive, Distortion und Fuzz versuche ich hier zu erläutern:

    Stompboxes auf meiner Website.


  • Juni 2016: das erste Jahr mit Buchla Clones

    Schon ist mein Wechsel zu Buchla ein Jahr her! Auf jeden Fall habe ich viel zu wenig damit gearbeitet (zu viele Baustellen), aber es hat sich als die Ablösung in meinem Synthesizer-Leben herausgestellt, nach der ich wirklich lange gesucht hatte. Mit ARP und Moog kam ich nicht weiter. MOTM war mir zu gross und zu schwer, um es herumzutransportieren und Eurorack stellte mich insgesamt nicht zufrieden. Auch ist es viel diffiziler, in Eurorack oder MOTM klare Charaktere herauszuschälen - ein Aspekt, der extrem unterschätzt und zu wenig diskutiert wird.

    Das Zusammenspiel der Module ist nahtlos und folgt einem Ziel. Das ist zu spüren und ganz anders als bei den "offenen" Formaten mit unzähligen Herstellern (die verschiedene Prioritäten setzen und deren Module daher manchmal nicht zusammen arbeiten wollen). Selbst die Transportabilität des Buchla ist hervorragend - es ist das leichteste Instrument, das ich je hatte.

    Mit dem "Dual Matrix Mixer 205" (oben rechts) ist nun ein Riesenmodul dazu gekommen, welches eigentlich allen meinen Anforderungen widerspricht, denn es ist wirklich sehr gross und auch nicht CV-steuerbar. Auch die Switches - für eine interne Verbindung mit dem "System-Interface 227" vorgesehen - haben momentan in meinem System keine Funktion. Das Mixen über diesen Mixer aber ist super - es eröffnet diesem Instrument viele, neue Möglichkeiten!

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    Durch die grossen Module wurde auch eine neue "Etage" notwendig, um die benötigten Eurorack-Module wieder unter-zubringen. Es sieht aus,als ob ich eine gute Lösung gefunden habe. Ausser den Eurorack-Modulen (hauptsächlich Expert Sleepers) kommen auch meine Reverb und Reverse-Delay Box hinein.

    Mehr darüber hier:

    Buchla



  • Mai 2016: Analoge Konsole im Mobile Studio

    Studer Konsolen der 90er Jahre kannte ich gut - vor allem aus meiner Zeit im elektronischen Studio der Musik Akademie Basel - dort hatte ich fast 10 Jahre lang damit arbeiten können und es war das Maß der Dinge. Für Menschen wie mich (Musiker), allerdings schlicht unbezahlbar.

    Das hat sich nun (bei den Gebrauchten) deutlich verändert. Die Firma Studer gibt es nicht mehr in der alten Form, sie ist nun eine Tochter von Harman und neue Gross-Konsolen sind weiterhin nicht in meinem Fokus. Nachwievor gibt es aber eine grosse Studer-Gemeinde und auch genügend Teile, um Bestands-Pflege an den alten Modellen zu betreiben. So ist meine Studer 961 zum optionalen Zentrum meines analogen Setups geworden.

    imag Die grossen Veränderungen, die durch die Konsole entstehen, sind vor allem darin zu sehen, dass nun analoge Geräte nicht mehr im Daisy-Chaining Stereo Verfahren hinter der Summe liegen, sondern, dass einzelne Stems/Tracks nun auch gesondert vor der Summe analog behandelt werden können (Sättigung) und sich nicht alles auf die gesamte Summe auswirkt - und die 961 Konsole klingt phantastisch - ein technisches Meisterwerk eben!

    Auch heute noch gehört sie zu den bestklingendsten Konsolen der Welt.

    Mehr darüber hier:

    Das Mobile Studio

    Studio-Hardware #studer

    Der Weg zur hybriden Konsole?


  • März 2016: Der Weg zur hybriden Konsole?

    Die nähere Betrachtung einiger Summierungs-Mixer (einschliesslich Mail-Wechsel und Telefonate), bescherte mir interessante Details zu technischem Aufbau und Arbeitsweise, die vielleicht nicht nur für mich interessant sind. Schwierig ist, dass es keine inhaltlich klaren Diskussionen zu dieser Thematik gibt: Summierungs-Busse, -Verstärker oder -Mixer - alles geht bunt durcheinander unter "Summierer", regelmässig unterbrochen von genereller Infragestellung analoger Summierung. Ein recht schwieriges Terrain also.

    Mein Interesse galt der Realisierung einer hybriden Konsole: hinter den Audio-Interfaces sitzt ein analoger Summierungs-Buss mit Inserts/Aux, der auf einen Mix-Buss mit Patch-Points (für Outboard) führt. Durch Übertrager an mehreren Punkten können einzelne Tracks/Stems analog in die Sättigung gefahren werden und es entsteht ein "Konsolen-Abdruck".

    imag Auch wenn es sich für meine Zwecke nicht durgesetzt hat, ist doch die Möglichkeit faszinierend, so eine Konsole zu realisieren. Hier habe ich versucht, es zusammenzufassen:

    Der Weg zur hybriden Konsole?


  • Januar 2016: RISE TIME II

    Nur drei Monate nach dem RISE 25 folgt Ende Februar das Seaboard RISE 49. Da ich von diesem Interface ziemlich begeistert bin, verbreite ich gern diese frohe Kunde. ;-)

    imag Was mir vor allem beim (vorgesehenen) Gebrauch mit der Equator-Software gefällt, ist, dass man sehr sensitive Spielweisen entwickeln kann. Das habe ich so mit einer "Tastatur" noch nie erlebt.

    Es ist bereits eine nähere Betrachtung des baugleichen Seaboard RISE 25 auf meiner Website, oder, einfach erstmal hier weiterlesen...


  • November 2015: RISE TIME I

    Es ist schwarz und schwer zu fotografieren. Das Seaboard RISE ist 2,5cm hoch, 51cm breit und 21cm tief und hinterlässt durch das metallische Chassis einen extrem "wertigen" Eindruck! Links sind drei beleuchtete Slider, Oktav-Schalter und ein XY-Feld, das Spielfeld aus Silikon in Klaviatur-Anordnung, aber keine Tasten, sondern Keywaves. Es kommt mit einem Software-Synthesizer, ich habe jedoch andere Pläne mit dem RISE.

    imag Es erfüllt die MPE Spezifikationen (Multidimensional Polyphonic Expression) und das bietet Pitchbend und Aftertouch "per Note"! Genau dies macht das RISE als Controller für mich extra interessant. Besonders erfreulich: Pitch-Bend wird durch MSB/LSB in 14bit übertragen (16384 steps) - damit steht jedem gespielten Ton zusätzlich ein hochauflösender Controller zur Verfügung.

    Phantastisch!


    Diesen Monat kommt das RISE in den internationalen Handel. Da ich zu den "Early-Birds" gehöre, dokumentiere ich es natürlich mit einem Extra-Blick auf die Anwendung als Controller. Eines ist sicher: es ist ein Game-Changer!

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    Wie immer mit neuem MIDI-Equipment, habe ich zuerst einen eigenen Editor programmiert (das ist besser zum Kennenlernen, als jedes Manual). Die RISE Software ist sehr inspirierend (aber noch nicht perfekt) und das Layout meiner Software ist daran angelehnt (Verhalten, Aufbau, Aussehen). Weggelassen habe ich aufwendige Anzeigen - wegen Platz- und Ressourcenbedarf. Auch die CC-Mappings fehlen - einmal gemacht, brauche ich es einfach zu selten.

    Da mir das Konzept einer zweiten, stärker editierbaren Kurve aus dem Equator-Synth sehr gut gefiel, habe ich auch diese Idee/Kurven in mein Max-RISE-Dashboard integriert.

    Die Roli-Website mit dem Seaboard RISE.


    Eine nähere Betrachtung des Seaboard RISE auf meiner Website.


  • Mai 2015: California, Here i come

    imag Zwei historische Riesen. Die Buchla Oszillatoren 258 (rechts) und 259 (links). Endlich habe ich sie in echt vor mir und das ist mal etwas ganz Anderes, als nur Aufnahmen zu hören! Der 259 ist ungeheuer vielseitig und einfach phantastisch! Der 258 hat mich im Sturm erorbert und ist schon mein neuer Liebling!


    imag Ab jetzt wird es hier also auch um Buchla gehen. Eine Seite zum Kennenlernen ist bereits eingerichtet.

    ... meine neue Buchla Seite


  • Dezember 2014: Weiss (-e [Weihnacht] q) im "Mobile Studio"

    Die vor über einem Jahr begonnene Umgestaltung eines grossen Teils des Studio-Inventars ist mit dem zuende gehenden Jahr in allen zentralen Punkten abgeschlossen. Das Ergebnis lässt mich nichts bereuen - immerhin hatte ich mich für diesen Schritt von meiner geliebten und aussergewöhnlichen Vintage Synthesizer Sammlung getrennt! Das Studio aber hat gewonnen - insbesondere der Klang!

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    Einer der beliebtesten Mastering-EQ's weltweit, ein Weiss EQ1-DYN-LP hat den Weg zu mir gefunden und löst mit seinen Fähigkeiten reine Begeisterung aus. Zusammen mit einigen, nicht minder schillernden Kollegen, bildet er nun im "Mobile-Studio" eine Mastering-Kette der audiophilen Referenzklasse.


    img Die sensationellen Werte und Fähigkeiten des Weiss EQ1 machen ihn auch im Sounddesign zu einem ausserordentlichen Werkzeug. Daher habe ich flux eine MIDI-Steuerung programmiert, die auch ein iPad Interface hat. Wegen der Wandlungs-Latenz eignet es sich leider nicht für Live-Elektronik, aber... wow! Welch Privileg, so gut klingende Instrumente zu haben! Der Weiss EQ1 lässt sich phantastisch spielen und bleibt auch in extremen Einstellungen absolut schmerzfrei!

    Meine Liebe zu den Geräten (und Dankbarkeit gegenüber den Herstellern) dokumentiere ich unter Studio-Hardware - frisch überarbeitet!


  • Januar 2014: ... und es wurde Licht!

    img Durch Gelegenheit fand ich heraus, wie einfach und günstig eine Lichtsteuerung über DMX mit Max/MSP zu realisieren ist. Entscheidend dabei ist zunächst das Max-object von Olaf Matthes, denn es erlaubt die Steuerung eines einfachen USB-DMX Controllers. Das Hardware-Interface ist das schlichte Enttec DMX USB Pro.

    img Da Athmosphäre so wichtig ist und Licht für die Tontechnik durch Einstreuungen so gefährlich sein kann, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Studio um eine, für kleine Bühnen ausreichende, Beleuchtung erweitert. Zum Anfang sind es fünf Scheinwerfer: drei farbige LED-Studio-Par (zwei davon mit Amber) und zwei CW/WW-Washer. Alle meine Scheinwerfer sind Lüfterlos.

    Funktioniert hervorragend und ich steuere es vom iPad aus. Alles klingt gleich viel besser!


  • Oktober 2013: Max/MSP-Help-Patch für Expert-Sleepers-Audio-to-CV-objects

    img Seit Ende Mai gibt es drei Max-objects, um die Audio-to-CV-Module von Expert Sleepers direkt von Max und ohne VST-PlugIns zu betreiben. Was vielen Nutzern fehlen dürfte, ist das Stückchen aktive Mathematik (Bit-Shifting), um die 8 Gate-Zustände individuell abzurufen. Das Ganze nennt sich eine binäre Gate-Steuerung, denn die Positionen (0/1) aller 8 Gates werden bei jeder Änderung auf einen Wert zwischen 0-255 zusammengefasst.

    img Da die Gate-Steuerung auch im Hersteller-Video nicht korrekt eingesetzt wird und konkrete Angaben oder ein Help-File fehlen, habe ich das fehlende Help-File geschrieben und gleich die Gate-Umrechnung hinzugefügt, die einfach als Abstraction gesondert gespeichert werden kann.

    Das Help-Patch ist hier zum download bereit.

    In einem weiteren Patch versuche ich, Prinzip und Programmierung zu erklären, da es sich beim Bit-Shifting um so eine "typische" Anwendung handelt. Hier lässt sich das kleine Tutorial (Max-Patch) downloaden, das rechts auf dem Bild zu sehen ist.

    Mehr darüber ist im Forum bei Muffwiggler zu finden.


    PlugIns für Ableton Live

    Endlich habe ich, im zweiten Anlauf, den Schritt vollzogen, "Ableton Live" als Steuerung mit Timeline und Sync-Möglichkeit stärker zu nutzen. "Live" bietet eine excellente Timeline und eine einfache Controller-Anbindung. Ausserdem lässt sich sehr unkompliziert mit verschiedenen "Modul"-Kombinationen experimentieren. Nun baue ich meine liebsten Max/MSP-"Module" auch zu Live-PlugIns um. Wunderbar, wie Soft- und Hardware zusammenwachsen!

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    Dies ist eine extrem steilflankige Filterbank mit Compressor/Limiter und einem Panorama-, bzw. AM-Generator (je nachdem, wo das Panorama eingestellt ist).


  • Juli 2013: Glockenschlag für das Max/MSP-Interface...

    MIRA
    Vorbei die Freizeit-raubende Strafarbeit des Adressen-Tippens und -Routings. Endlich gibt es wieder mehr Zeit für Fingerübungen und Etüden...

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    Als angenehm empfinde ich die etwas grössere gestalterische Freiheit (im Gegensatz zu TouchOSC und Lemur), TouchOSC ist mir etwas zu leuchtend (wenn's auch schön aussieht) und Lemur ist sehr (zu?) aufwändig in der Programmierung. Zwar hat auch MIRA hat bisher nur eine sehr begrenzte Zahl spiegelbarer Max-Objects, aber das Wichtigste ist bereits dabei. Ausserdem bietet MIRA auch einen Zugang zu den interessanten iPad-Gyro-Steuermöglichkeiten und Multitouch und Gesture-Control... Jetzt wird es also richtig interessant bei der Interface-Gestaltung!

    Zum Kennenlernen habe ich zuerst das, gerade mit TouchOSC fertiggestellte Interface (siehe unten) noch einmal - mit MIRA - programmiert. Wie einfach und schnell das ging! img

    Wie viel Arbeit es früher war, allen Parametern Adressen zuzuweisen, Sicherungen einzubauen, um gleichzeitiges Senden und Empfangen zu verhindern, die doppelte Gestaltung der Oberflächen - mit MIRA ist das Vergangenheit. Nicht mal die Netzwerkeinstellungen oder das Laden der externen Benutzerobefläche sind noch nötig! Genial einfach!!! Richtig faule Programmierer können mit den Live-Dials und -Sliders arbeiten - die haben Namen und Wert-Anzeige schon eingebaut... ;-) (siehe oberstes Bild).

    Endlich, endlich, endlich, endlich, endlich, endlich, endlich, endlich, endlich...

    Die grosse Gefahr, die MIRA birgt, ist die, dass man schon nach einem Tag MIRA vielleicht keine Lust mehr hat, andere Interface-Oberflächen überhaupt noch extra zu programmieren!

    Das iPad ist ohne Frage als Controller sowieso ein Hit (und TouchOSC und OSCulator bleiben auch mit MIRA noch sinnvoll).

    MIRA

    Bald mehr!

  • Mai 2013: Seht hin!

    Weil mir die Visualisierungen sehr geholfen haben und auch, um erneut zu untermauern, wie enorm hilfreich Max MSP ist, habe ich ein Werkzeug zusammengestellt, mit dem diese Visualisierungen möglich sind. Insbesondere in der Hoffnung auf eine verbesserte Kommunikation über klangliche Details von Synthesizer-Modulen - die Bezeichnungen gut, schlecht, warm oder "abgefahren" sind eher selten weiterführend - hinterlege ich dieses "Tool" zum freien Download Tool_1.3.zip.

    img Es läuft unter der Mac- oder Windows-Version der Gratis-Software Max-Runtime.

    Mehr dazu im nächsten Absatz und bei den Modul-Vergleichen

  • April 2013: Modul-Vergleiche

    Nachdem ich drei verschiedene Ringmodulatoren anhand parallel durchgeführter CV-Steuerungen verglichen hatte, stellte ich fest, wie klärend die Ergebnisse waren und wie deutlich einige diffus vorhandene Fragen img beantwortet wurden. Die Höreindrücke erklärten sich durch das "Lesen" der Wellenformen, Spektro- und Sonogramme und die Aufnahmen (bzw. Module) wurden dadurch viel bewusster hörbar - vielleicht geht es ja nicht nur mir so, deshalb füge ich diese Vergleiche nun meiner Website hinzu.

    Auslöser für den ersten Versuch war meine Unzufriedenheit mit einem meiner drei Ringmodulatoren. Verschiedene technische Umsetzungen und das (vermeindlich) schwächere Sättigungsverhalten von 12V- gegenüber den 15V-Modulen versprachen zudem zusätzliche Aussagen, die für mich auch von besonderem Interesse sind, da ich beide Systeme betreibe.

    Inzwischen messe ich alle Module aus und mache bei gleichen Modultypen auch Vergleichs-Aufnahmen.


    Zu den Modul-Vergleichen

  • Februar 2013: Winterfrüchte

    In diesem Winter hatte ich wieder viel Zeit, "an der Sache" zu grübeln. Nach Fortschritten mit dem hybriden Instrument, gab es viel neue Software zu programmieren. Etwas, das ich seit Jahren machen wollte und was mir bisher nie gelungen war, war ein guter Preset-Manager und die Möglichkeit, externe Hardware-Controller unkomplizert einzubinden (MIDI-Learn). Meine bisherigen Zuordnungsverfahren waren zu kompliziert, zu esoterisch und zu Ressourcen-verschwendend (für Mensch und Maschine).

    Demnächst mehr darüber und auch ein kleines Beispiel-Patch der MIDI-Learn Funktion.

    Das Max-Patch mit dem Channelstrip von Darwin Grosse ist hier: max-5-guitar-processor-part-5

  • Oktober 2012: Hello Eurorack

    Auch wenn mir mein grosser MOTM Modular-Synthesizer viel Freude bereitet - er ist mir über den Kopf gewachsen und schränkte doch meine Spontaneität durch seine Grösse spürbar ein. Es bestand somit dringender Bedarf imagenach einem reisefreundlicheren Instrument. Da bereits einige Eurorack(-Format)-Module in meinem Setup vorhanden waren und gerade in letzter Zeit einige interessante Module auf den Markt gekommen sind, habe ich mir ein sehr praktisches Holz-Case gebaut und noch einige Eurorack Module angeschafft, so dass schliesslich ein kompletter Synthesizer daraus wurde - mein DIY-Aktivitätsspiegel ist für dieses Jahr ausgeglichen.

    Mit diesem Schritt ist auch in der Entwicklung meines hybriden (analogen und digitalen) Instruments ein grosser Schritt vorwärts eingetreten - auch da geht es um einfache Transportablität. Eckdaten des Instruments: klein, 10 kg, Auf- und Abbauzeit 1 Minute, weil alle Patch-Kabel gesteckt bleiben können. Ein individuelles Holz-Gehäuse gibt zudem ein viel besseres Gefühl als ein Industrie-Rack. Einer erhöhten Reisefrequenz steht nun fast nichts mehr im Wege!

    ... ein Klangbeispiel des Instruments, das hoffentlich einen Eindruck hinterlässt.

    Mehr über den Eurorack Modular Synthesizer - auch Klangbeispiele

  • Juni 2012: kleine Software zum Flashen des MIDITEMP FSM

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    Mit dem FSM von MIDITEMP (Footswitch to MIDI) gab es noch ein kleines Gerät in meinem Setup, das wirklich äusserst hilfreich ist und eine kleine Software vertragen konnte.

    Das FSM ist eine kleine Box für den Anschluss von 2 Pedalen und 2 Switches. Die Konfiguration wird über SysEx-Daten in das Gerät übertragen und ist damit für den "normalen" User zu kompliziert und ungewohnt. Um gelegentlich einfache Änderungen oder "Setups" zu erzeugen, habe ich diese kleine Software (für mich) programmiert.

    Da ich das FSM ausschliesslich mit zwei Pedalen und Switches gebrauche und glaube, dass dies für die meisten Nutzer des FSM auch so sein dürfte, stelle ich diese Software hier mal zum Download zur Verfügung.

    Mac und Windows: MIDITEMP FSM FLASHER (770 KB) - benötigt die Gratis-Software Max Runtime.


  • Februar 2012: Aufnahme im Sendesaal-Bremen

    Für mich ein Gross-Ereignis: am 10. Februar konnte ich im Sendesaal-Bremen aufnehmen - nicht als Musiker, sondern als Ton-Ingenieur mit eigenem Aufnahme-Equipment. Der Sendesaal gehört zu den besten Aufnahmeorten, die ich kenne und ist ein Ort mit grosser Geschichte. Eine sehr spontane Aktion führte zum Mitschnitt von Hayden Chisholm's "Konzert im Dunkeln". Phantastisch, was diese Akustik beim Aufnehmen erlaubt - endlich eine Gelegenheit, mein Equipment einmal unter besten Bedingungen einzusetzen. Die Originalaufnahme wurde mit einer Auflösung von 192 kHz gemacht.

    Hier ist mehr über meine Arbeit als Toningenieur ...updated.



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    Passend zur Sendesaal-Aufnahme-Session habe ich meine Studiohardware-Seite überarbeitet und aktualisiert. Hier hat auch mein gerackter Telefunken Mikrofon Vorverstärker einen Platz bekommen. Der Sendesaal ist sozusagen die Heimat des V672. Auch für mich war es ein Stück "Heimatarbeit" - der Sendesaal ist 30 km von meiner Heimatstadt entfernt - den 1958 in Bremen beim NWDR entwickelten Amp wieder zu beleben. Meine V672 Cassetten sind aus dem Baujahr 1970. Die hohe Qualität dieser Amps machen sie durchaus zu einer Alternative wesentlich teurerer Vorverstärker.

    Beschreibungen der von mir verwendeten Geräte, ihrer Ausrichtung/Anwendung und auch OS-X spezifische Erkenntnisse (Aggregate Device) versuche ich hier näher zu betrachten.



  • Dezember 2011: kleines Feiertags-Programm in Max

    zum Marzipan Abbau geeignet

    imag Weil ich in regelmässigen Abständen gefragt werde, wie die Steuerung für meine Controller (Motorfader und Push-Dials) programmiert ist, habe ich meine Max-Seite nun mit einem ersten Studien-Beispiel versehen.

    Dort demonstriere ich, wie ein Regler mit mehreren Parametern verbunden wird, um verschiedene Instanzen, z. B. für Push-Dials (Drehgeber mit Druckfunktion), zu erzeugen. Auch ist erläutert, wie die Speicherung der Variablen vonstatten geht.

    Viel Spass. Mein Max Universum ...updated.

    Die MIDI Implementation des Euphonix MC Mix ist auch dort.

    Direkter Download des Patches für Mac und Windows: Download Maxpatch (6kb).


  • September 2011: Elektrisierend! Starke Netzteile für MOTM-Synthesizer.

    imag Noch vor meinem ersten MOTM-Jubiläum habe ich nun zwei neue, wunderbare Netzteile bekommen, die eine besondere Erwähnung verdienen. Von Beginn an hatte mich die etwas fragile Situation mit den von Synthtech und Oakley angebotenen OEM-MOTM-Netzteilen irritiert, da sie nicht sehr leistungsfähig, trotzdem aber recht gross und auch nicht gerade billig sind.

    Die neuen Netzteile haben einen Ringkerntrafo, sind hervorragend gebaut und durch Absprache perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Das abgebildete Netzteil ist für die Matrix und mein 10HE Case. Es liefert zusätzliche +5V zu den +/-15V.

    Die Netzversorgung ist gerade für Audioanwendungen ein ganz zentraler Aspekt und insbesondere für mich als Nicht-Löter war hier der schwierigste Punkt. Mit Graham Hinton von Hinton Instruments hatte ich das grosse Glück, einen hoch-kompetenten und vorausschauenden Ansprech-Partner zu finden.

    FullPower Ahead!

    mein Modular-Synthesizer... updated


  • August 2011: Kenton Pro-2000 MkII standalone Editor und Ableton Live PlugIn

    imag MIDI-zu-CV Konverter gehören ja nicht zu den meistverkauften Geräten, sind aber (fast) unerlässlich, wenn analoge Synthesizer und Computer zusammenarbeiten sollen. Der Kenton Pro-2000 MkII nimmt in dieser Geräteklasse eine Sonder- bzw. Spitzenposition ein. Da es zu meiner Überraschung auch 14 Jahre nach Einführung des Pro 2000 noch keinen Software-Editor gab, habe ich nun einen programmiert.

    Die Vereinfachung und gewonnene Übersicht im Umgang mit diesem Gerät ist so deutlich, dass ich den Editor als Gratis-Downlload anbiete.

    Es gibt zwei Versionen: eine Mac standalone Version (9,1MB) und eine Plattform-übergreifende Version (Windows und Mac, 544KB), die aber Max-Runtime benötigt.


    Zum Kenton Pro-2000 MkII Editor


    Auch habe ich einen Echtzeit Controller als PlugIn für Ableton Live programmiert (Mac only). imag Hier finden sich die Parameter, die im Gerät nicht für die Echtzeitsteuerung vorgesehen - aber doch sehr hilfreich sind.

    Ich habe einige Tests gemacht und es gab keine Probleme (ausser mein eingeschränktes Wissen über Ableton Live).
    Mehr ...


  • Juni 2011: Hilf Dir selbst...!

    imag In Erwartung einiger entscheidender Bauteile (alternative Netzteile + Matrix) für den Modular-Synthesizer, der Fertigstellung eines gerackten Telefunken-Amps und der Ersteigerung eines Studio-Tisches, folgte spontan eine komplette technische Neu-Ordnung des Studio-Arbeitsplatzes.

    Vielleicht helfen ja einige, den Studiotisch betreffende Details, dem einen oder der anderen bei der Studio-Planung oder ein paar Hinweise zum korrekten Umgang mit den Strom-Zuleitungen, also die Art der Verkabelung, Phasenausmessung und Kabelquerschnitte etc..bei der Vermeidung oder Bekämpfung von Brumm- und Störgeräusch-Problemen.


  • Mai 2011: Hello MIDI again!

    Nachdem ich jahrelang MIDI vernachlässigt habe, entstehen jetzt in voller Fahrt die ersten MIDI-Apps für meinen hybriden Synthesizer! Dies ist ein Clock-Divider, der auf dem Weg ist, etwas komplexer zu werden. Für das Werkstatt-Video gibt's zur Anschaulichkeit MIDI-Klänge - später wird es natürlich Control Voltage-Daten erzeugen.


  • März 2011: MIDI-steuerbare 8x8 oder 16x16 Matrix AC/DC

    Etwas, das mir bei der Verbindung zwischen Modular-Synthesizer und dem Computer fehlte, war eine schaltbare Matrix - aber ausser Synapse, einer 8 Jahre alten, angeblich nur 7x gebauten Patchmatrix, gibt es nichts derartiges.

    Aus meiner Sicht schliesst die Matrix eine letzte Lücke in der Verbindung digitaler und analoger Elektronik!

    Da ich fest daran glaube, dass auch andere an einem solchen Modul Interesse haben könnten, biete ich an, , um nach Abschluss der Entwicklungen, die ihrem Ende entgegen gehen, informiert zu werden.

    Ich kann im Moment nichts über voraussichtliche Preise sagen, mein Tip ist, schon mal zu sparen! Auch bitte ich, von Anfragen nach Details abzusehen! Wenn es soweit ist, schicke ich gerne eine Nachricht - sicherlich werden auch weitere Modifikationen möglich sein.

    Die Formatwahl ist beliebig (MOTM, Eurorack oder was auch immer). Im Movie ist ein Entwurf für das MOTM Format zu sehen. Das Modul wird vielleicht etwas anders aussehen, die Breite für das 8x8 Modul wird aber 3U betragen, als Eurorack voraussichtlich 42HP. Ich habe für das von mir bevorzugte MOTM-Format zusätzliche Miniklinken-Buchsen ausgewählt, um auch anderen Formaten gegenüber offen zu sein.

    Mehr über die Matrix...


  • Juni 2010: Alte Meister

    Nach etwas mehr als 3 Jahren ist nun mein grosses "kleine klassische Synthesizer" Experiment abgeschlossen. Ein Ergebnis sind 7 wunderbare, restaurierte Synthesizer - 6x ARP und 1x Moog - imgteilweise wieder im Originalzustand und teilweise modifiziert, dadurch besser als neu. Nun kommt ein für mich sehr schwerer Schritt, denn ich muss mich von einigen Modellen trennen, um das Ganze wenigstens teilweise zu refinanzieren.

    Meine Erfahrungen im "Umgang" mit den alten, diskret gebauten Synthesizern sind hier nachzulesen.


  • April 2010: WGB-channel online!

    Zum zehnten Todestag meines Vaters Wilhelm G. Bohnes habe ich endlich die Digitalisierung der hinterlassenen Filmbeiträge, die er als Kultur-Redakteur für das ZDF gemacht hatte, abgeschlossen. Da es die heutige Zeit erlaubt (Speicherplatz und Ladegeschwindigkeiten), gibt es auf einem "eigenen Sender" 100 seiner Berichte, die zwischen 1965 und 1993 entstanden sind.

    vimeo.com/channels/wgb

    Es sind einige Perlen unter den Berichten, wahre Zeit-Dokumente. Mein Vater kämpfte für Kultur im Fernsehen. Der erste Kulturbeitrag in der Tagesschau lässt sich anscheinemd auf sein Drängen zurückführen. Das war 1961 - "Eine Revue von Menschen in Zeit und Raum". Ab 1963 wurde das ZDF seine Fernseh-Heimat.

    Diese Berichte wurden in verschiedenen Sendungen ausgestrahlt, hauptsächlich in Aspekte, dem Heute-Journal und der Drehscheibe aka Tele-Illustrierte aka Länderschau.